Ich wollte euch mal fragen, liebe Freunde, ob es euch ähnlich wie mir geht... Seit dem Erwachen hat sich mein Traumerleben stark verändert. Nichts ist mehr wirklich belastend, nichs dramatisch, nichts schmerzhaft... Es ist so ein leichtes Feeling, nichts ist wirklich wichtig, alles - auch was mir im Traum geschieht - geht locker, flockig von der Hand, und wenn nicht, ist es auch kein Problem... So als ginge mich nichts mehr wirklich etwas an... und so ähnlich fühle ich mich ja auch im echten Leben... alles fließt so durch und eckt nicht mehr an.
Ich finde das herrlich! Grad heute Nacht habe ich wieder geträumt wie in Abrahams Schoß - meist erinnere ich mich gar nicht daran... Es ist ein Unterschied zu früher wie Tag und Nacht!
Ich bin sooo froh, dass ich endlich "durch" bin, wie Jed McKenna sagt...
Manchmal, wenn ich morgens aufwache ist da eine flüchtige Erinnerung an einen Traum. Aber es geschieht kein Greifen danach, kein 'Bearbeiten' und so ziehen die Schleier wieder weiter. Und es ist kein Unterschied zum täglichen Traum. Erfahrungen geschehen immer noch, vielleicht sogar intensiver als zuvor. Auch Leiden ist da, manchmal sehr tief, sehr intensiv, aber es berührt die persönliche Oberfläche nur ganz kurz und mündet in ein allumfassendes kollektives Leiden, nein Traurigkeit. Es ist eine Traurigkeit ohne Grund - im doppelten Sinne zu verstehen - es ist ein Mitfühlen mit allen Traurigkeiten der Welt. Und es verschwindet genauso schnell wieder. Wie die Freude. Sie zieht durch 'mich' hindurch. Alles wird erlebt, sehr intensiv. Aber ohne eine Einmischung. Es wird nicht verhindert. Es geht auch irgendwie gar nicht mehr. Alles wird gesehen. Von wem? Auch Wut ist manchmal da, Ärger, Zorn. Es lodert auf - wie ein Gewitter - entlädt sich und danach ist alles wieder als wäre nie etwas geschehen. Interessant! Liebe Grüsse Suprya
Schön, wie du das ausdrückst... schön, wie jeder Mensch sein ureigenes Erleben schildert - und doch gleicht sich das so .... mit dem wie ich es ganz anders ausdrücken würde...