briefe an d. von andre gorz ist ein wundervolles buch. es ist nicht mystisch. es ist einfach ein buch eines existenzialisten, der am ende seines lebens einen liebesbrief an seine frau schreibt. der sein leben und seine fehler reflektiert. ende letzten monats haben beide den gemeinsamen freitod gewählt.
das buch beginnt folgendermaßen und treib mir oblieg der tiefe und der schönheit die tränen in die augen...:
"Du wirst zweiundachtzig. Du bist sechs Zentimeter kleiner geworden, du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe dich mehr denn je. Wieder trage ich eine verzehrende Leere in meiner Brust, die einzig die Wärme deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag."
für alle die geschichten die das leben schrieb lieben skye
Zitat von matthiasnachtrag zu "das buch beginnt folgendermaßen" von skye : "...gerade habe ich mich erneut in dich verliebt..." schniiiiieeef
Den Satz finde ich viel schöner als:
"Ilsebill salzte nach"
(Günter Grass)
(Das ist der Sieger des Deutschen Buchpreises für den schönsten ersten Satz.) Suprya
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