Nochmal ist mir das Thema begegnet... Momentan sehe ich es so, dass die wirkenden aber illusionären Programme mit denen wir herumlaufen wirklich erst in all ihren Facetten erlebt und durchlebt werden wollen / sollen, bis sie gelöst ("erlöst") werden können. Welche Umstände wann jedoch dazu führen, dass das Thema sich endgültig auflöst - keine Ahnung. Und solange rennt man halt damit durch die Gegend. In mehr oder minder abgeschwächter Form (siehe "Elementale"). Holger
Ich glaub, die lösen sich nicht so schnell auf Holger, das kann lange dauern... Fast glaube ich, es ist ein Märchen, dass sie nie wieder kommen... Sonst wärs ja auch langweilig, was?
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Wenn du bereit bist, bis an dein Lebensende mit deinen Programmen rumzulaufen, dann bist du in Akzeptanz. lg suprya
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Liebe Suprya, ich weiß das nicht. Freu mich aber, wenn Du es weißt. Wie bist Du zu dieser Erkenntnis gekommen, wenn ich fragen darf. Wozu soll man bereit sein sollen? Es ist wie es ist. Es geschieht wie es geschieht. Holger
"Nach Tibetischer Praxis profitiert, wer die Dämonen achtet und für sie sorgt. Wenn Dämonen auftreten, sollten wir sie als zum Leben zugehörig akzeptieren. Wenn sie uns bedrohen, sind in Wirklichkeit nur unsere Illusionen in Gefahr. Wir werden umso weiser, je tiefer wir uns vor den Ehrfurcht gebietenden Wandlungskräften des Lebens verbeugen, und wer sie umarmt, dem verwandeln sie sich in einen Regenbogen. Im erwachten Herzen leuchtet jede Farbe."
Aus "Das Tor des Erwachens" von Jack Kornfield
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Die Welt ist wie sie ist, mit allem was auf ihr geschieht. Alles ist ein Ausdruck Gottes. Ich würde es daher vielleicht noch nicht einmal in Dämon und Nichtdämon unterteilen. Für mich ist es eher die Akzeptanz dessen, was am jeweiligen Ort im jeweiligen Moment ist / passiert, dann das Erkennen der Situation und danach das dementsprechende Handeln. Holger
Dämon... Programme... Elementale... ist doch alles das selbe... Klar sind das alles "Teile" Gottes, aber das ist ja erstmal zweitrangig, wenn es um den Umgang damit geht. Und wenn man gegen sie kämpft, macht man sie nur stärker... "Hi, Programm, wie gehts? Ja, fein, komm mit, was machen wir Schönes miteinander?" Und dann kommt befreiendes Lachen, weils ja doch so unreal ist wie nur was... Oder man folgt ihm, im Wissen darum was man tut und im Annehmen der Konsequenzen - ist auch ne Möglichkeit...
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Wenn man die Irrealität eines Programms erkannt hat, wird man ihm wahrscheinlich nicht mehr folgen. Sonst wäre diese Erkenntnis ja keine. Meine Ausgangsüberlegung war ja auch die, dass man möglicherweise erst alle Facetten eines Programms abgespult haben muss, eh es erlöst wird. Wissen tu ich's aber auch nicht - es stellt sich halt gerade so hin. Dass man das Programm akzeptieren sollte, wenn es da ist, ist klar. Es bleibt einem ja gar nix anderes übrig, wenn man's nicht weiß. Und wenn man es "füttert", dann stärkt man es. Auch klar. Doch man kann schon an sich arbeiten und zumindest versuchen, diese Programme aufzulösen. Ist meine Meinung. - Deshalb hatte mich das mit der lebenslangen Akzeptanz der Programme etwas irritiert. Die Akzeptanz ist da. Aber an mir arbeiten kann ich trotzdem weiter. Denn jedes gelöschte Programm führt einen mehr zu sich selbst. Holger
Es ist ja so, dass wir eigentlich nichts in der "Hand" haben: ob Programme nun aufgelöst werden oder nicht, wie oft und wie lange sie wiederkommen... alles haben wir nicht unter Kontrolle. Es geschieht. Und dann müssen wir unter Umständen auch akzeptieren, dass sie ein Leben lang bleiben. Das heißt nichts anderes als das annehmen, was jeden Moment kommt. Also nicht wieder sich Ziele setzen, die gottweißwo in der Zukunft liegen.
Ich bin sicher, dass selbst die größten Meister nicht ohne Programme sind. Aber ich hab keine Ahnung. Auch Buddha sind noch solche "Heinis" erschienen... genannt "Mara"
Hier aus Wikipedia: Mara (Sanskrit: Illusion) ist der Gegenspieler des Buddha Shakyamuni.
In der Legende will Mara den Buddha mit Traumgesichtern, wie Frauen die sich ihm hingeben und Reichtümern, verführen. Der Buddha durchschaut jedoch seine Absichten, da er erkennt, dass all dies vergänglich ist, und alles vergeht. Mara selbst versinkt in einer Pfütze, die Illusion wird von der Erleuchtung wie mit einem Diamanten zerschnitten.
Mara steht in Sanskrit auch für das Wort Dämon. Es werden vier Hauptarten von Dämonen genannt: der der Verblendung - der verunreinigten Anhäufung - des unkontrollierten Todes und die Devaputra.
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