Ich muss sagen, inzwischen finde ich Satsang in Gruppen gar nicht so gut. Mich schreiben immer mal Leute an, die schon jahrelang in Satsangs gehen und doch nicht weiter kommen. In einer Gruppe kann ein Satsang-Lehrer nicht wirklich auf den Einzelnen eingehen. Er reagiert auf den kurzen Eindruck einer Frage und antwortet, sicherlich nicht falsch, aber doch nicht unbedingt hilfreich, dass es der entsprechenden Person den spezifischen Knackpunkt finden hilft. Wenn man sich intensiver austaucht, per Mail oder persönlich, kann man doch ganz anders reagieren... wollt ich nur ma sagen...
ja.........das seh ich schon auch so, daß eine "individuelle" führung einen einzelnen weitaus spezieller auf die jeweils ihm ganz eigenen konditionen hinweisen kann. aber auch ein gruppensatsang ist eine möglichkeit der wahrnehmung des SEINS. - auch in einer gruppe wird dieses "ich" ins NICHTS geschickt und im besten falle gehen die besucher "leer" nach hause. aber aus deinem genannten grund geben wahrscheinlich auch alle satsanglehrer individuelle meetings bzw. mehrtägige retreats, wo individueller auf den einzelnen eingegangen wird.
ich spüre, dass manche Menschen nicht gut damit umgehen können, wenn sie zu sehr anonym in einer Masse untergehen, wenn sie nicht wirklich näher an einen Menschen heran kommen. Dann fühlen sie sich doch irgendwie allein gelassen. Mir ging das früher auch so... Ich hätte nie einen Lehrer wählen können, der irgendwie persönlich unerreichbar gewesen wäre, so wie Osho oder Sai Baba... Es war damals für mich sehr wichtig, nah an meinem Lehrer zu sein, zu spüren, dass er mich liebt und irgendwie wohlwollend auf mich blickt... Ja, das war vielleicht das Ego... aber so ein Meister ist doch irgendwie ein Stellvertreter für das Göttliche auf der Erde, und von dem möchte man doch so sehr geliebt werden.... Und im Ego spürt man es nur so schwer....
Ich war vielleicht, vor einem Jahr zum ersten mal auf einem Satsang. Vorher auch einigen Meistern und --- begegnet. Aber da war´s in der Regel noch unpersönlicher, es war noch mehr Distanz da, zum Lehrer. Und vor allem scheinheiliger . Oh man, ich war dann absolut dankbar als ich vor über einem Jahr einem "Erwachten" in einer kleinen Runde von drei Menschen Begegnet bin der auch noch ein ganz normaler Mensch war- und mir Gott sei dank nicht mit irgend nem Spirtuellen Gedöns kann. Ich fragte ihn was ich tun kann und er antwotete ich solle mich entspannen. Danke, einfach gut!
Ja ich finds auch sehr wichtig, einen persönlichen Kontakt zum Lehrer zu haben und das Internet kann da sehr hilfreich sein. Doch direkte Begegnungen z.B. in Form von Satsang, begegnung mit Freunden denen die Wahrheit am wichtigsten ist oder ähnlichem find ich sehr wichtig da in den Begegnungen viel passiert - Kozepte fallen, das Herz berührt wird. Die Menschen die gemeinsam in stille sind unterstützen sich gegenseitig im Zusammensein,.........
Und, der allerbeste Satsang ist im eigenen Herzen... Da innen drin ist ja alles, Frieden, Liebe und Heimat... Fülle und Glück... da und nur da... letztlich.
ich weiss nicht recht! das suggeriert als gäbe es da was zu erreichen! letztendlich manipuliert doch das Bewusstsein die Situation so wie sie erscheinen soll.
für Gabi war es die Nähe zu jemandem und der glaube nun angekommen zu sein. aber da muss es etwas geben was völlig unabhängig von all dem war und immer sein wird.
das kann man ja nicht mal bemerken! daher sehe ich die Welt einzig und allein als Bühne und Glitzershow an. Ob in Gruppe oder Einzeln ;-)
wer behauptet er hätte was gefunden, dem traue ich da sowieso nicht übern weg ;-)
Und, der allerbeste Satsang ist im eigenen Herzen... Da innen drin ist ja alles, Frieden, Liebe und Heimat... Fülle und Glück... da und nur da... letztlich.
wahrscheinlich bin ich bei dir um mir diesen Aspekt nochmal anzuschauen