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So, jetzt war ich 5 Mal beim Samarpan. Ich war ein Stückchen Würfelzucker, dass in eine große Tasse Tee getunkt wurde. Uups weg war sie, die Saskia.
Aber mal im Ernst.
Einmal bin ich morgens aufgewacht und es war plötzlich "etwas" unter der Akzeptanz oder Nicht-Akzeptanz, das beides so (in sich?) trug. Ich hatte das Gefühl von "es ist darunter" und das Akzeptieren/Nicht-Akzeptieren erscheint darauf. Kann es gar nicht so beschreiben.
Dann auch so ein totales Gefühl von Hilflosigkeit, es nicht in der Hand haben, und gleichzeitig von absoluter Freiheit. Als Bild vergleichbar mit "Hey der Film rollt, der ist schon längst gedreht und läuft nur noch ab und ich setzt mich in den Sessel und schau mir den an, ändern geht eh nicht mehr und wenn ich es ändern will sehe ich es, wenn ich die Figur zu sein meine in dem Film sehe ich es, wenn ich den Film anders haben will sehe ich es" ah aber es ist weniger sehen als akzeptieren. So ein ruhender Untergrund.
Da ist kein Ziel zu erreichen, völliger Quatsch irgendetwas anders haben zu wollen, völlig irrsinnig erscheint es mir, eingreifen zu wollen (geht nicht), selbst das Eingreifenwollen ist gesteuert, der Widerstand gehört nicht mal mir. Und noch nicht mal die Gedanken von "hey das ist doch Quatsch du machst dir voll was vor" scheinen von mir zu sein. Trotzdem ist da noch so was Trennendes, aber das wird auch akzeptiert.
So kraß: ich kann mich nicht außerhalb dessen aufhalten, außerhalb dessen, was man vielleicht Gottes Willen nennen könnte oder sowas. Das geht gar nicht. Ich kann gar nicht.
Fange an mit Leuten zu sprechen und sage: ich weiß nicht mehr, ob ich irgendetwas entscheide, in der Hand habe, ob ich handele oder ob ich nur glaube es zu tun, ob der Glauben, etwas zu tun, nicht irgendwie irre ist. Und ob auch das nicht "gewollt" ist.
Hey das ist merkwürdig. Gleichzeitig findet eine derartige Relaxtheit statt, total krass. Und so das Gefühl, "hey was willst du denn (du Gedanke) ich bin doch schon göttlich(?mir fehlt ein Wort hier?) da gibts nichts mehr zu wollen". Aber auch das an mir herumdenken ist irgendwie ok, die Stories auch irgendwie herrlich. Absurd.
Und klar, dann ist das ganze "weg" und alles mögliche kocht hoch, alle möglichen Gefühle, Gedanken was weiß ich. Dann ist wieder alles schlüssig, bezieht sich auf früher, auf die Zukunft was weiß ich. Ja, ist auch alles mit drin im Rundum-Sorglos-Paket.
Samarpan ist wirklich wunderbar, das Gedöns mit den Kameras, naja, finde ich nicht so schlimm, es ist etwas irritierend, aber andererseits freuen wir uns auch über jedes wackelige Nisargadatta-Videochen bei Google, und den Samarpan gibts halt auf Hochglanz (vor allem seine Hemden *kreisch*). Einfach schön. Der hat mich einfach aufgeweicht. Er hört sich die Stories von den Leuten an, weil die seiner Akzeptanz nicht standhalten können. Oder auch aus gar keinem Grund, aber so ist mein Eindruck. Dieser Wahrnehmung können sie nicht standhalten, er "zerdeppert" das nicht, sondern "nimmt sie an", bis nichts mehr von ihnen übrigbleibt.
Nächste Woche fahr ich zum Karim. Anderes Kaliber. 
Es ist schön, dass es nicht schön und schön ist. ;-)
Saskia
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