danke dir für dein Posting , ja, es stimmt, man braucht einen geeigneten Rahmen. Ich bin noch am Anfang der Prozesse und war auch immer eher einzelgängerisch veranlagt, daher wurde ich nicht mit vernichtender Meinung aus meiner Umgebung konfrontiert. Kann mir aber gut vorstellen, dass man enorm verunsichert wäre... Ich denke, irgendwann wird auch für mich ein zeitpunkt kommen, wo ich Hilfe brauche. Und dann stellt sich die Frage, wie man sie findet...
In diesem Forum sind viele liebe Menschen, die hilfsbereit sind und offen - an dieser stelle möchte ich euch allen einen tiefen Dank aussprechen - wir inspirieren uns gegenseitig und wer verstehen und lernen mag, kann hier meiner Meinung nach viel verstehen und lernen.
Dar Leben ist sooooo reich in Wunder . Liebe Grüße, Gabriella
Zitat von Marianne Spirituelle Öffnungen bewirken, dass die Verdrängungs- und Abwehrmechanismen nicht mehr so gut (manchmal auch gar nicht mehr) funktionieren. Deshalb brechen wir alle in unsere Trauma-Strukturen ein und werden so gezwungen, aktiv Wege der Heilung zu suchen und zu finden.
Trauma-Heilung ist nach meinem Verständnis schon immer ein bewusster Weg in die Mitte und in die Zentrierung. Dort sind wir nicht mehr identifiziert. Trauma-Strukturen sind unbewusste und automatische Abläufe und Reaktionsmuster. Nur durch ein bewusstes Heraustreten und Wahrnehmen, können die unbewussten Identifikationen aufgelöst und geheilt werden. Ob Zentrierung als dauerhafter "Zustand" zu halten ist, weiß ich auch nicht, aber man kann immer wieder neu dort hin finden.
Danke für diese Aussagen!
____________________________________ ...einfach nur leben...
Danke für den Link, äußerst interessante Ansichten zu Dualität und scheinbarer Non-Dualität. Letzteres nach dem Moto ,,alles ist wie es ist, also brauchts kein Hinschauen, keine Verantwortung und keine Schattenarbeit". Die Faulheit des Egos kennt unter diesem spirituell verpakten Ego wahrlich keine Grenzen.
Die Glaubenssätze der Passivität "Ich kann nichts tun, weil es niemanden gibt, der etwas tun kann" oder "Alles ist richtig, so wie es ist", halte auch ich für wenig fruchtbar und für ein weit verbreitetes Missverständnis im Neo-Advaita. Zumal ich erfahren habe, welche Wunder geschehen können, wenn man sich auf die Klärung der Altlasten einlässt...
Freilich macht es Sinn, zunächst einmal wertfrei und ohne Verdrängung zuzulassen und anzunehmen, was sich im eigenen Empfinden und Erleben zeigt. Und es kann auch enorm entlastend sein, zu bemerken, dass wir unsre Rollen nicht "sind". Dann aber ist der nächste, selbstverantwortliche Schritt möglich, der durchaus anstrengend und schmerzhaft sein kann, aber wie gesagt, ein unbelasteteres Leben mit gesunden sozialen Beziehungen ermöglicht.
Außerdem bedeutet für mich verbundenes Dasein, im erweiterten Sinne, mich im direkten Zusammenhang mit Umgebung, Gesellschaft und "Welt" zu erleben. Soziale Wachheit als Mensch auf der Erde gehört also dazu...
Soziale Wachheit als Mensch auf der Erde...-oh ja, so würde ich es auch formulieren, manche sogenannten Erwachten scheinen, was das betrifft eher seelig in ihrem ach so spirituellen Ego zu schlummern.