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Snief, kann ich leider nicht schauen:
Von Heilern und Zauberern Eine Reise durch das magische Peru
Die Dokumentation spürt Mythen und Märchen im Andenstaat Peru nach und findet dabei Heiler, Hellseher und Hexer. Letzterer stellt sich in den Dienst von Menschen, die jemandem etwas Schlechtes wünschen. Und er ist mit seiner Kunst nicht allein. Nahe der peruanischen Pazifikküste existiert gar eine heimliche Hauptstadt der Hexerei. Doch es wird nicht nur verhext, es wird auch verzaubert. So gehen Frauen, deren Liebe unerfüllt bleibt, zu einer Zauberin. Diese gibt ihnen nach einem Ritual, das den Geliebten gewogen machen soll, manchmal eine Geheimwaffe mit: ein Pusanga genanntes Öl, das aus dem Penis des rosa Flussdelfins gewonnen wird. Das Öl, aufgetragen wie ein Parfüm, soll seiner Trägerin unwiderstehliche Anziehungskraft verleihen. Die Reise durch das magische Peru führt auch zu den Huaringas, einem Seengebiet auf 4.000 Meter Höhe, das nur zu Fuß oder mit Maultieren zu erreichen ist. Trotz der Eiseskälte und des Windes steigen die Menschen dort ins Wasser und tauchen achtmal unter, um sich Kraft für den Alltag zu holen. Vor und nach dem Ritual beten sie am Ufer des Sees gemeinsam mit dem Zauberer, der sie dorthin begleitet hat. Ob Wüste, Anden oder tropischer Regenwald, jede Zone hat ihre eigene Heiltradition. Die Schamanen benutzen Tabak, Ritualsteine, Meerschweinchen, Coca-Blätter oder Ayahuasca. Der Trank aus einer tropischen Liane erweitert das Bewusstsein des Heilers und lässt ihn erkennen, an welcher Stelle im Körper des Patienten die Krankheit liegt und wie ihm geholfen werden kann. Seit einigen Jahren suchen neben den Einheimischen auch Menschen aus Nordamerika und Europa in den jahrhundertealten Traditionen Hilfe. Manche gehen sogar bei Heilern in die Lehre. Sie vertrauen Körper, Geist und Seele uralten Methoden an, an deren Kraft die Indianer in den Anden und im Regenwald Perus bis heute glauben. Sendetermin: Arte, Do, 31. März, 16:55 Uhr
Warum wir träumen
Warum wir träumen. Während wir schlafen, befinden wir uns in einer anderen Welt - in der des Traums. Nicht selten können Träume emotional aufwühlend und von bizarren Bilderwelten begleitet sein. Psychoanalytiker vermuten, dass sich in unseren Träumen unser Unbewusstes offenbart. Neurobiologen dagegen sind den biologischen Gründen des Träumens auf der Spur. Doch haben unsere Träume wirklich eine bestimmte Bedeutung? Ist es möglich, unsere Träume zu beeinflussen? Und welchen Sinn hat das Träumen überhaupt? Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen heute ein Schlaflabor in Berlin, um von den Experten zu erfahren, was es mit unseren Traumwelten auf sich hat. Sendetermin: Arte, Do, 31. März, 17:40 Uhr
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