Heute brachte mir eine Kollegin einen sehr interessanten Artikel, ein Interview mit einer Tibetische Lama namens Tsültrin Allione, die sich mit den "Dämonen" beschäftigt.
Hier erstmal eine schöne Erläuterung dieses Begriffs:
Zitat Dämon stammt vom Griechischen "Daemon", was so etwas wie spiritueller Ratgeber bedeutet. Der griechische Daemon ist ein göttliches Wesen, dem wir vertrauen und auf das wir uns verlassen können. Mit den Anfängen des Christentums und seinem Krieg gegen heidnische Religionen veränderte sich die Bedeutung des Wortes.
Das Wort Daemon steht in diesem Zusammenhang für alles, was uns daran hindert, glücklich zu sein: Schmerzen, Sorgen, Konflikte, Ängste, Süchte, Krankheiten, aber auch das Festhalten an Hoffnungen und Wünschen... Tsültrim Allione nennt sie unsere "Abgötter".
Tsültrin Allione ist als Reinkarnation von Machig Labdron (1055-11045) anerkannt. Sie schuf die Lehre davon, dass man Daemonen füttern kann, um sie zu Schutzgeistern umzufunktionieren.
Hier komprimiert der Weg dahin:
Auf einen Stuhl setzen, Augen schließen. Der Daemon wird zunächst im Körper aufgesucht (wo sitzt er?). Man bittet ihn, sich in eine lebendige Gestalt zu verwandeln und sich auf den Stuhl gegenüber zu setzen. Genau visualisieren (Geruch, Gefühle, Aussehen). Dann stellt man ihm drei Fragen (Was willst du von mir? Wieso brauchst du mich? Wie würdest du dich verhalten, wenn ich dir tatsächlich das gebe, wonach du verlangst?) Mit geschlossenen Augen den Stuhl wechseln und sich vorstellen, selbst dieser Daemon zu sein. Tief hinein spüren. Jetzt die drei Fragen beantworten. Wieder den Stuhl wechseln und sich das Gefühl vorstellen, das der Daemon hat, nachdem er ausgiebig gefüttert wurde. Anschließend dem Körper erlauben zu schmelzen und sich in einen Fluss zu verwandeln. Nun sieht man, wie der Daemon den Nektar trinkt, so lange, bis er satt und zufrieden ist.
In den meisten Fällen - so verspricht sie - wird sich der Daemon danach auflösen und für immer verschwinden.
Zuletzt soll man einen Freund und Verbündeten einladen. Häufig erscheint daraufhin ein Nachfolger, eine Art Transformation, durch den sich der Daemon in einen Verbündeten verwandelt...
Es würde sicherlich auch weniger detailliert gehen...ich werde es mal versuchen mit meiner Zigarettensucht und Fressattacken...
Im Grunde ist es ja auch nichts Anderes, als tief, tiefer am Tiefesten in die Sachlage einzudringen, sie im Körper zu spüren und sie SEIN zu lassen, und ihr Respekt zu zollen, Aufmerksamkeit und Liebe.
____________________________________ ...einfach nur leben...
spannendes Thema, Gabi, hat mich diese Woche auch erreicht. Habe mir gestern das Kindle-eBook "Shadow Effect" von Debbie Ford, Deepak Chopra und Marianne Williamson (ACIM) gekauft. Ich werde es im Urlaub (ab heute ) lesen und berichten. http://theshadoweffect.com
Lass uns wissen,was aus Deinen Übungen geworden ist
Zitat von Raggispannendes Thema, Gabi, hat mich diese Woche auch erreicht. Habe mir gestern das Kindle-eBook "Shadow Effect" von Debbie Ford, Deepak Chopra und Marianne Williamson (ACIM) gekauft. Ich werde es im Urlaub (ab heute ) lesen und berichten. http://theshadoweffect.com
Schon bestellt! (Ich hoffe, ich les es auch... )
Zitat von RaggiLass uns wissen,was aus Deinen Übungen geworden ist
Mach ich, logo!!!!
Raggi, dir nen wunderschönen Urlaub!!!!
____________________________________ ...einfach nur leben...
Na, das ist ja ein Ding! Letzte Woche habe ich bei Hugendubel, wo ich oft hingehe und in Büchern rumschmöker, exakt genau dieses Dämonenfütterbuch auszugsweise durchgelesen und fands recht brauchbar, das heißt, es ist in meinen Augen empfehlenswert.
Was ich auch sehr interessant finde in diesem Zusammenhang und vielen anderen, ist folgende Seite von Puramaryam. Gabi hat mir Mut gemacht, diesen Link hier zu posten
Noch ein interessanter Link zu Schattenarbeit und Buchtips. Als ich den Text las, sah ich schon ein, dass ich schon der Typ bin, der mehr das Gute sehen will
Zitat .ich werde es mal versuchen mit meiner Zigarettensucht und Fressattacken..
Übrigens hatte ich meinen Zigarettensucht-Dämon mit dieser Methode beackert. Man lädt ja dann einen Verbündeten ein, das war bei mir so eine Art "Meister Yoda" aus "Krieg der Sterne", so ein kleiner süßer Kobold mit langen spitzen Ohren, alt und weise. Den Tag darauf rauchte ich nicht, fing aber wieder an, und bei jeder Zigarette verzog Meister Yoda das Gesicht angewidert und wurde ganz gelb. (sonst ist er grün), na also es war eindeutig, dass ihm die Raucherei nicht gefiel...
Ich glaube, so am 21.3. hörten wir dann endgültig auf - Walther auch, und bis heute hält es jedenfalls an... *dreimalaufHolzklopf*.....
____________________________________ ...einfach nur leben...