Wenns Spaß macht, sich in Farben zu kleiden, warum nicht. Zu untersuchen wäre, wenn ich daraus ein Programm machen würde und dem Bedeutungen und Ablehnungen geben würde, dem Gewicht geben würde. Dem allem Zugrundeliegenden ist es doch wurscht, was es kleidet. Erst die ganzen Geschichten drumherum machen da einen Wust von Kompliziertheiten.
Zitat von Gabi P.Ich trage immer einfach die Farben, die mich am Morgen anmachen...
ja, das mache ich auch so.
Ich hatte schon viele Farbphasen in meinem Leben........so zwischen 14 und 20 hab ich fast ausschließlich dunkelblau und schwarz getragen.........danach kam meine rote Phase für viele Jahre und danach ging sie über in orange und dann grün.
Aber nun trage ich schon lange alle Farben ...auch schwarz .....je nach Laune ....
Zitat Ich halte nicht viel von diesen Farben-Theorien. Wenn du frei bist, bist du auch frei zu tragen, was du gerade willst - und musst nicht befürchten, dass es von deinem Sein auch nur einen Deut weg nehmen kann. Du bist immer GANZ, was auch immer für eine Farbe dich bedeckt... so sehe ich es.
vielen Dank für die vielen anregenden Postings! Anscheinend habe ich das mit dem Schwarz in letzter Zeit zu eng gesehen. Eine Weile hatte ich einmal sehr viel schwarz getragen, weil ich es so praktisch fand. Es passt einfach zu allem. Doch im Grunde genommen steht es mir überhaupt nicht, da es sich mit meiner Haar- und Augenfarbe und mit meinem Teint regelrecht beißt. Doch da ich wie Saraswati Musik mache, muss ich auch immer wieder mal in schwarz auf die Bühne. Ich habe auch noch eine Kiste mit allen möglichen schwarzen Klamotten für jede Witterung, aus der ich bei diesen Gelgenheiten schöpfen kann. Aber irgendwie habe ich mir schwarz im letzten Jahr regelrecht abgewöhnt und fühle mich in braun oder blau viel wohler.
Das mit den verschiedenen Farbphasen kenne ich auch - an der Uni, nach dem Tod meines Mannes, wollte ich nur in grau gekleidet sein. Als ich meinen jetzigen Partner kennen lernte, wurde ich schwarz-bunt, denn er liebt fröhliche Farben und zu schwarzen Hosen und Schuhen passte einfach alles. Seit eineinhalb Jahren fiel das Schwarz dann weg und ich lief brüllbunt durch die Gegend. Jetzt kann ich plötzlich die bunten Farben nicht mehr sehen und trage viel braun, blau und grau. Ist schon merkwürdig, wie man sich ständig ändert.
Ich hatte ne Graue-Maus-Phase in den Zwanzigern. Die dauerte bis zu einer Trennung Ende Zwanzig, dann kam die Kombi Rot und Schwarz und die Haare ab. Das dauerte nicht so lange, dann kamen andere Farben, mal so mal so... Schwarze Phase hatte ich nie, im Sommer gerne viel Weiß. Jetzt trage ich alles was mir halbwegs steht, da fehlt eigentlich nur Lila, und selten Knallrot. Pink mag ich auch nicht besonders... Im Sommer mehr hell, um Winter mehr dunkel oder gedeckt. Im Winter gerne in Natur-BraunTönen...
____________________________________ ...einfach nur leben...
Interessant wäre, herauszufinden, was Farben bewirken, wissenschaftlich getestet.
Ich weiss z.B., dass eine bestimmte Farbe/Licht bei Depressionen helfen soll. Bei Winterdepressionen soll weisses Licht helfen, habe aber auch gehört, dass oranges Licht helfen soll.
Zu den Farben Weiss und Schwarz fällt mir ein, dass sie in der Geschichte starke Symbole waren für Gut und Böse. Engel stellte man immer in Weiss dar (auch in Filmen usw.), böse Kaputzenmänner werden immer in Schwarz gezeigt. Mönche und Nonnen tragen aber auch schwarz...
Farben sind Symbole, die schon fest verankert sind, könnte mir keinen Engel in Schwarz vorstellen. Oder wie ist es mit Schwarz-Weiss-Denken? Graue Maus? Man hat vielen Farben eine Bedeutung gegeben.
Auch in der urlaten chinesichen Philosophie wurde yin und yang (weiss und schwarz) als Symbole benutzt. "Mit Yang verbindet sich ursprünglich die Vorstellung des Besonnten und daher Warmen und Hellen, mit Yin der Gedanke an Schattiges und daher Kühles und Dunkles..."
Zitat von TatianaInteressant wäre, herauszufinden, was Farben bewirken, wissenschaftlich getestet.
Ein Wissenschaftler hat sich mit Licht genauer beschäftigt und nachgewiesen, dass alles sozusagen aus Licht besteht, oder es enthält... er nennt es "Biophotonen". Er soll sich auch mit Farben beschäftigt haben, doch ich habe nichts im Netz darüber gefunden. Er heißt Fritz-Albert Popp - hier ein Link, es ist wirklich interessant:
Ist ein bisschen hektisch, von daher gewöhnungsbedürftig, aber was Herr Popp sagt, sehr interessant.
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