Ich weiß, es ist eigentlich nicht relevant. Relevant ist das Leben jetzt. Aber weil das jetzt gleich 2mal von Userinen angeschnitten wurde, möchte ich es aus einem bestimmten Grund, noch einmal herholen.
Dennoch: Ich erinnere mich, dass von Gabi; einmal Reinkarnation-gläubige ziemlich lapidar abgetan wurden, als die, "die alle einmal Cleopatra waren (gewesen sein wollen)". Ich fand das damals unfair, gegen die gerichtet, die durch was auch immer, in so ein Leben reinversetzt wurden. Diese halt so damit als bissel Plemplem hingestellt wurden. Als wie; jede will da mal Cleopatra gewesen sein. Mir ging das deshalb auf den Senkel, weil ich selbst, als auch alle, mit denen ich darüber sprach, eben alles andere, als so glorifizierte Erfahrungen machten. Da war viel Elend, Schmerz, Macht (aber auf destruktive Weise) und all sowas im Spiel. Weißt Du noch Gabi? Dann war erst mal paar Tage Sendepause zwischen uns.
Dieselbe Aussage macht vor etlichen Jahren auch Samarpan, das mit Cleopatra, mit dieser Verächtlichkeit. Kürzlich sah ich einen Videomitschnitt (einer der letzten), wo er sagte, dass diese Reinkarnationsvorstellung ihm die vernünftigste Erklärung, von allen anderen religiösen Aussagen, wäre (Ewige Verdammnis oder Himmel, bei einem einzigen Leben > Christentum).
Was ich damit sagen will, ist, dass ich kein wirklich richtiges Vertrauen in die Menschen haben kann, die einmal so sprechen, andersmal so. Nicht, dass man sich irren kann. Aber ich vermisse dann erklärende Sätze hinzu; wie man so eine verächtlichmachende Aussage (Cleopatra) zu verstehen ist; warum man sie macht.
Sicherlich, so lange man nur an Wiedergeburt glaubt, sich vorstellt und da bisssel mitplappert; dass meine ich nicht (Aber das wäre ja auch nur eine Unterstellung). Ich spreche von Menschen, die es selbst erlebt haben.
Zitat von ManfredIch weiß, es ist eigentlich nicht relevant. Relevant ist das Leben jetzt. Aber weil das jetzt gleich 2mal von Userinen angeschnitten wurde, möchte ich es aus einem bestimmten Grund, noch einmal herholen.
Dennoch: Ich erinnere mich, dass von Gabi; einmal Reinkarnation-gläubige ziemlich lapidar abgetan wurden, als die, "die alle einmal Cleopatra waren (gewesen sein wollen)". Ich fand das damals unfair, gegen die gerichtet, die durch was auch immer, in so ein Leben reinversetzt wurden. Diese halt so damit als bissel Plemplem hingestellt wurden. Als wie; jede will da mal Cleopatra gewesen sein. Mir ging das deshalb auf den Senkel, weil ich selbst, als auch alle, mit denen ich darüber sprach, eben alles andere, als so glorifizierte Erfahrungen machten. Da war viel Elend, Schmerz, Macht (aber auf destruktive Weise) und all sowas im Spiel. Weißt Du noch Gabi? Dann war erst mal paar Tage Sendepause zwischen uns.
Dieselbe Aussage macht vor etlichen Jahren auch Samarpan, das mit Cleopatra, mit dieser Verächtlichkeit. Kürzlich sah ich einen Videomitschnitt (einer der letzten), wo er sagte, dass diese Reinkarnationsvorstellung ihm die vernünftigste Erklärung, von allen anderen religiösen Aussagen, wäre (Ewige Verdammnis oder Himmel, bei einem einzigen Leben > Christentum).
Was ich damit sagen will, ist, dass ich kein wirklich richtiges Vertrauen in die Menschen haben kann, die einmal so sprechen, andersmal so. Nicht, dass man sich irren kann. Aber ich vermisse dann erklärende Sätze hinzu; wie man so eine verächtlichmachende Aussage (Cleopatra) zu verstehen ist; warum man sie macht.
Sicherlich, so lange man nur an Wiedergeburt glaubt, sich vorstellt und da bisssel mitplappert; dass meine ich nicht (Aber das wäre ja auch nur eine Unterstellung). Ich spreche von Menschen, die es selbst erlebt haben.
Lieber Manfred,
das klingt ja so, als hättest du dich seinerzeit ganz schön über mich geärgert... hab ich gar nicht gemerkt, hast es ja ganz schön lange in dir bewegt...
Es kann schon sein, dass ich da etwas flapsig reagiert habe... Es gab da eine Zeit, da fand ich das ganze Thema blöd und auch irgendwie falsch... Inzwischen habe ich da nicht mehr so die eindeutige Meinung... Aber insofern eindeutig: ich glaube nicht an ein "Ich", das wieder geboren werden könnte... wohl aber an Anteile, die sich wieder an einen Körper heften können und den zu Aktionen bringen.
Ich stelle mir das so vor, Bewusstsein ist wie eine Art Wirbelwind und verdichtet sich zu Körpern, und zieht sowohl Materie als auch "Geistwesen" an, je nachdem, wie das Windlein aufwächst, in welchen Konstellationen, welche Botschaften es bekommt und wie die astrologischen Konstellationen sind - davon hängt dann ab, welche Geistwesen andocken können. Das können Gruppen sein oder einzelne. Das hat schon als Bild große Ähnlichkeit mit Reinkarnation.
Und es kann eben passieren, dass die Nichtexistenz dieser Wesen erkannt wird, und sie dann abfallen und nur noch sporadisch wieder kommen... So gesehen würde es auch stimmen, dass es aus dem Rad der Inkarnationen einen Ausstieg geben kann.
Das ist in Kurzform meine Theorie.
Das mit "Cleopatra" habe ich (vermutlich) gesagt, weil manche Menschen die herkömmliche Reinkarnationstheorie dazu nutzen, um sich sozusagen größer zu machen als sie sind, Spiri-Ego fördernd... Authentische Erinnerungen an frühere Leben kann es durchaus geben, wenn sich Teile erinnern... aber ich halte sie nicht für wirklich wichtig.
Kommen wir uns näher, Manni?
____________________________________ ...einfach nur leben...
oh toll, gehörst Du auch zu denjenigen, die damit Erfahrungen haben? Supi! Ich erzähl einfach mal was von mir. Die Idee der Reinkarnation kannte ich ja aus meiner meditierenden Familie, in der das Rennen lief, wer erster erleuchtet ist, also, wie Gabi sagen würde, stark aufgeblähte Spiri-Egos. Da ich damit ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht hatte, habe ich mich mit Anfang 20 von dieser Familie und von allem "Indischen" abgewendet. Reinkarnation habe ich zwar als eine von vielen Möglichkeiten akzeptiert, aber nicht wirklich daran geglaubt. Am liebsten wäre es mir damals gewesen, wenn nach dem Tod einfach nur nichts käme, denn dann hätte das "Elend" wenigstens ein Ende.
Eines nachmittags lag ich in meiner Wohnung auf dem Bett und machte autogenes Training, um mich einfach nur zu entspannen. Ich rutschte in einen sehr angenehmen Zustand und blieb noch ein wenig liegen, um ihn zu genießen. Auf einmal lief es wie ein Film vor mir ab. Irgendwann wurde mir klar, dass es sich hier um mein letztes Leben handelte. Um es gleich klarzustellen - ich war nicht Cleopatra und auch nicht Nofretete und auch nicht Mutter Maria! Nein, es war eine ziemlich schockierende Sache.
In der darauffolgenden Zeit kamen mir ständig solche "Erinnerungen" hoch. Heute "erinnere" ich mich an einige Leben von vor ca. 10.000 Jahren bis heute. Es waren alles sehr schwierige Geschichten mit vielen traumatischen Erfahrungen.
Aussuchen konnte ich mir das nicht. Ich habe immer versucht, recht locker damit umzugehen. Nach dem Motto: Es wird schon irgendwie wahr sein, wenn nicht wörtlich dann, dass mein Unterbewusstsein eben auf diese Weise ähnlich wie in Träumen etwas mitteilen will. Damit bin ich gut gefahren und konnte alles irgendwann verstehen. Bis heute ist es mir eigentlich von Herzen egal, ob das nun "echte" Reinkarnationserfahrungen waren oder nicht. Es ist einfach ein Phänomen des menschlichen Bewusstseins. Übrigens habe ich auch einige Rückführungen mit einigen vertrauten Menschen vorgenommen, bisher hat jeder irgendeine Geschichte erlebt. Niemand war die Königin von Saba, meist kam etwas Traumatisches oder Schwieriges, oft erklärten sich daraus gegenwärtige Schwierigkeiten, die die Betroffenen gerade hatten.
Zitat von Gabi P. Das mit "Cleopatra" habe ich (vermutlich) gesagt, weil manche Menschen die herkömmliche Reinkarnationstheorie dazu nutzen, um sich sozusagen größer zu machen als sie sind, Spiri-Ego fördernd... Authentische Erinnerungen an frühere Leben kann es durchaus geben, wenn sich Teile erinnern... aber ich halte sie nicht für wirklich wichtig.
Kommen wir uns näher, Manni?
Hi Gabi, klaro. Waren ja auch nie sehr weit weg voneinander. Mir geht es da gar nicht mal so speziell darum, dass Du das gesagt hast, sondern einfach nur darum, dass genau dieser Satz, so oft in Satsangkreisen genommen wird. Wie gesagt, Samarpan, und auch der Karim. Es ist halt diese Häme, die ich in diesem Satz auch verspüre, die mich antriggert. Er stimmt so halt nicht. Weil ich niemals selbst jemand sprach, der da immer das große, edle (im Sinnbild von Cleopatra) war, sondern da waren meistens (sinnbildlich) Rotz Eiter Blut. Ich weiß ja auch nicht, wie dieses Reinkarnationsthema wirklich ist. Bin auch der Überzeugung, dass es mit "Hiersein" nichts zu tun hat, ja inzwischen sogar überzeugt, dass es zum (sogenannten) Erwachen eher hinderlich ist. Jetzt sind dann nämlich nicht nur ein Ich, sondern 2,3,4 und nochmehr Ichs im Spiel. Iche, die längst nicht mehr da sind, nochmal ausgegraben. Aber wenn sie nunmal aufgetaucht sind (wie auch immer) sind sie halt aufgetaucht, und gehören ab da zum Spiel mit dazu. Also, will das Thema sicherlich nicht glorifizieren. Und bin da mit Dir und dem was Du geschrieben hast.
Zitat von BarbaraEs wird schon irgendwie wahr sein, wenn nicht wörtlich dann, dass mein Unterbewusstsein eben auf diese Weise ähnlich wie in Träumen etwas mitteilen will. Damit bin ich gut gefahren und konnte alles irgendwann verstehen. Bis heute ist es mir eigentlich von Herzen egal, ob das nun "echte" Reinkarnationserfahrungen waren oder nicht. Es ist einfach ein Phänomen des menschlichen Bewusstseins.
Ja, Barbara, so gehe ich auch damit um. Da es, genau wie ein Traum, als Ich erfahren wird, ist es halt auch Ich. Ziemlich einfach. Eigentlich. Schön, wenn man es insofern als Geschenk annehmen kann, wenn man Ich sowieso nicht mehr so vordergründig und ausschließlich ist, und es als Phänomen sehen kann, dass man nicht (wirklich) ist. Nicht auch das nochmal als Last in seinen Rucksack packen. Ich wollt nochwas schreiben, hab aber den Faden verloren.
Zitat von Barbara Aussuchen konnte ich mir das nicht. Ich habe immer versucht, recht locker damit umzugehen. Nach dem Motto: Es wird schon irgendwie wahr sein, wenn nicht wörtlich dann, dass mein Unterbewusstsein eben auf diese Weise ähnlich wie in Träumen etwas mitteilen will. Damit bin ich gut gefahren und konnte alles irgendwann verstehen. Bis heute ist es mir eigentlich von Herzen egal, ob das nun "echte" Reinkarnationserfahrungen waren oder nicht. Es ist einfach ein Phänomen des menschlichen Bewusstseins.
liebe Barbara
ja, das ist ein guter Ansatz um mit diesem Thema umzugehen und ich bin da auch auf dieser Spur.
Zitat von Manfred Dennoch: Ich erinnere mich, dass von Gabi; einmal Reinkarnation-gläubige ziemlich lapidar abgetan wurden, als die, "die alle einmal Cleopatra waren (gewesen sein wollen)". Ich fand das damals unfair, gegen die gerichtet, die durch was auch immer, in so ein Leben reinversetzt wurden. Diese halt so damit als bissel Plemplem hingestellt wurden. Als wie; jede will da mal Cleopatra gewesen sein.
hm.......ich hab diesen Eindruck von manchen Esos ab und an schon, dass sie mit "großen Geschichten" auftrumpfen um ihr Spiri-Ego aufzumotzen.
aber natürlich ist das nur eine Seite und kann nicht herhalten um die ganze Reinkarnationstherapie schlecht zu machen......und die neutrale Sicht dazu ist von Barbara sehr gut beschrieben worden.
Manfred hat geschrieben: Was ich damit sagen will, ist, dass ich kein wirklich richtiges Vertrauen in die Menschen haben kann, die einmal so sprechen, andersmal so. Zitat Ende
Lieber Manfred, neben der Reinkarnation als Thema sehe ich in obiger Aussage noch ein ganz anderes wichtiges Thema- VERTRAUEN. Und eben dieses Thema sehe ich im oben zitierten erwähnt. Kann man denn der relativen Ausdrucksweise anderer Menschen überhaupt vertrauen? Ich habe hier so meine leisen Zweifel! Was man heute gesagt hat, kann doch morgen schon wieder anders aussehen ( was andere aus meinen Aussagen machen, ist hierbei noch mal was ganz anderes ). Schaut man bei Osho in die Bücher, so hat er zum Beispiel zu ein und dem selben Thema so unterschiedliche Ansichten geäußert, das man ihn wahrlich nicht festnageln kann. Wenn es also auch um so etwas wie Vertrauen in die Aussagen anderer geht- hier in Bezug auf Reinkarnation- so muß man zwangsläufig enttäuscht werden, wolle man selbst von Samarpan, Osho oder gar die gute (!!!! ) Gabi gemachte Aussagen als ewig bindend sehen. Vertrauen ist für mich, meiner eigenen Wahrheit zu vertrauen. Damit meine ich das Mitschwingen gemachter Aussagen anderer ebenso wie tief in mir selbst das Einssein. Ich werde mich jedoch tunlichst davor hüten, andere an ihren Aussagen als ewig bindend zu messen.
Ja klar, Windmühle. Es ist so, wie Du schreibst. Dennoch, im menschlichen Miteinander, empfinde ich es einfach einfacher, wenn man seine Meinung nicht mit den Klamotten jeden Tag wechselt. Bisschen übertrieben geschrieben. Aber allumfassend, hast Du schon recht. Letztendlich kommmt es darauf an, wie man zu sich selber steht. Was da an Wahrheit in einem drin ist. Und, auf sich zu vertrauen. Hab da auch ein bisschen drüber nachgedacht, was mich da antriggert.
Ich hab mich mal bemüht, das Posting zu finden, auf das du dich beziehst, Manfred, aber hier bin ich nicht fündig geworden. "Kleopatra" mit K oder C - gibt hier kaum was dazu... und Reinkarnation, da gibt es jede Menge, habs aber nicht gefunden...
Zitat die gute (!!!! ) Gabi
Hihi...., die Firma dankt!
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