Alles ein Ausdruck des Lebens. Was ist da besser und was schlechter? Was hat da mehr Gewicht und was ist profan? Wieso sich vor einem Ausdruck verneigen und die anderen verschmähen?
Alles ein Ausdruck des Lebens. Was ist da besser und was schlechter? Was hat da mehr Gewicht und was ist profan? Wieso sich vor einem Ausdruck verneigen und die anderen verschmähen?
Hat wohl was mit Anziehung, mit der Anziehung des Herzens, Resonanz und Freude zu tun. Wenn das Verneigen ehrlich ist, geschieht es aus Liebe und Dankbarkeit, es ist ein natürlicher Seinszustand..
Jemand lauscht einem Vogel und es läßt ihn den Frieden des Lebens spüren. So zieht es ihn immer wieder an, in die Natur zu gehen, auf der Bank zu sitzen und zu lauschen. Ein ander lauscht Tony Parsons, weil die Wahrheit in ihm resoniert und ist das Dankbarkeit und in Frieden in diesem Erkennen. Was ist das besser oder schlechter?
Vielleicht passiert in beiden Fällen ein Verneigen, was aus sich selbt heraus nur still im Inneren geschieht. Man könntes es Liebe nennen.
Es ist einfach wertvoll sich dem hinzuwenden was einem am Herzen liegt, einem gut tut.
Wie du so deutlich auf deinem Avatar stehen hast "liefe is pain" ja Leben ist Leiden, dennoch muß man niemanden den Finger ins Auge stecken um das zu demonstieren, der Schmerz kommt auch so schon früh genug.
Ich find es wertvoller zu schauen wie ich kann ich mich frei und liebevoll entfalten ohne das Umfeld ausser acht zu lassen. Mit dem Blick darauf,was mich im Moment anzieht und gelebt werden will. "DAS ist es" ist nicht fest, keine Schublade, es ist in jedem Moment frisch in Bewegung.
Und wenn die Nachbars Frau es sehr prickelnd findet geschlagen zu werden, geil. Wenn dem nicht so ist, wünsche ich ihr den Absprung in ein liebevolleres Leben.
Zitat von InkarnierterMutter Theresa half den Armen.
Mozart komponierte Musik.
Eine Spinne spinnt ihr Netz.
Ich schreibe diese Zeilen.
Der Nachbar schlägt seine Frau.
Alles ein Ausdruck des Lebens. Was ist da besser und was schlechter? Was hat da mehr Gewicht und was ist profan? Wieso sich vor einem Ausdruck verneigen und die anderen verschmähen?
Ich frage mich immer wieder, was eigentlich so schlimm daran sein soll, zu werten... Im Gegenteil finde ich das Werten oft lebens- und überlebensnotwendig. Ohne Wertung geht mal gar nichts... Schon mein Essen auszusuchen ist Wertung. Ich könnte sonst auch versuchen, in einen Stein zu beißen oder Erde essen, weil ich nicht werte...
Und ich vertraue ganz auf mein Gefühl, wenn es mir sagt: Scheiß-Typ, der seine Frau schlägt.
Diese Wertung flutscht so durch Kopf und Bauch, so ganz spontan und unüberlegt... Wenn dieser Gedanke dann da ist, kann ich ihn mir anschauen, genauer betrachten und nachsinnen, ob er wohl wirklich wahr ist. Ich kann dann - unter Umständen - zu einem anderen Ergebnis kommen. Muss aber nicht.
Der Gedanke "Werten ist schlecht" ist auch eine Wertung - das nur nebenbei. Wir kommen nicht durchs Leben ohne Wertung, also warum etwas ablehnen, was einfach dazu gehört...
Und sie, die Wertungen, geben uns Gelegenheit, unsere Gedanken genauer zu untersuchen, auf ihren Wahrheitsgehalt, auf ihre Gründe, Ursachen... Vielleicht erkennt man dann, dass man seine Gedanken gar nicht "besitzt", sondern sie einfach so durch rauschen, kommen und gehen, dass sie also gar niemand denkt. Dann gibt es auch kein Problem mit ihren Inhalten...
____________________________________ ...einfach nur leben...
Zitat von InkarnierterMutter Theresa half den Armen.
Mozart komponierte Musik.
Eine Spinne spinnt ihr Netz.
Ich schreibe diese Zeilen.
Der Nachbar schlägt seine Frau.
Alles ein Ausdruck des Lebens. Was ist da besser und was schlechter? Was hat da mehr Gewicht und was ist profan? Wieso sich vor einem Ausdruck verneigen und die anderen verschmähen?
Ja, klar. Schon recht. Alles in allem alles Eins und gleichwertig. Nur, halt: "Mann zieht sich Zigaretten am Automat", berührt halt nicht so, wie das Thema "Mutter Theresa". In solch einem Kontext, sticht es halt mehr hervor. Und das hat dann halt mehr Anreiz sich damit auseinander zu setzen. Zumal da halt wirklich was in einem angerührt wird, und das finde ich mal grundsätzlich nicht schlecht.
Zitat von BuddhoAuch wenn da was stockt, so ist die Botschaft doch direkt angekommen. Dieses Elend der Welt wird nie ein Ende finden, da würden auch 1000 Mütter wie Theresa nichts dran ändern können. Theresa ist ihren Weg gegangen und ich kann ihn gut nachempfinden. Mitgefühl für das Leiden der gepeinigten Seelen zu haben und selbst zeitweilig im Dunklen zu sitzen ist nicht so einfach zu ertragen, aber sie hat es doch recht gut hinbekommen. Man sollte sich nur davor hüten, eine eigene Geschichte daraus zu basteln. Ich persönlich verneige mich einfach nur vor dieser Frau und großen Seele.
Das bleibt auch so! Man sollte sich nur hüten, wie gesagt, eine eigene Geschichte daraus zu basteln, oder zu viele unnütze Fragen zu stellen, egal wer wie wo als was inkarniert ist, sonst gibts als Ausdruck des Lebens ordentlich Prügel Herr Nachbar, klaro?
Zitat von MaraiahIch möchte nicht wissen wieviele große Seelen es gibt über die kein Mensch ein Wort verliert, weil sie nicht in den Medien ausstaffiert werden.
Ich glaube wir sind stellenweise einfach nur noch betriebsblind. Ist nur meine Meinung, klaro ! ;-)
Klaro marajah So ist es sicherlich, vermute ich auch. Aber ist halt Vermutung, da beißt die Maus kein Schwanz ab. Zeigen sie sich mal (die großen Seelen im Alltag), berühren sie mich auch. So gibt es zB. in Miltenberg einen Zigeuner, der Geige auf der Straße spielt. Total ein herzliches Gesicht. Ein Lachen in den Augen, das einem sich selbst spüren lässt. Ich sah ihn schon mehrmals. Letzte Woche, lief ich wieder durch die Hauptstraße und hörte schon von weitem, sein Geigenspiel. Das verrückte daran, es fiel mir nicht sofort auf, war, er spielte gerade einen Walzer, der mein Lieblingswalzer ist. Ich weiß dummerweise nicht, wie er genau heißt. Habe schon bei Youtube gesucht, aber nicht gefunden. Also, er spielte gerade genau diesen Walzer. Hab ihn bis zum Ende gehört, dann weitergegangen. Normalerweise verlasse ich eigentlich dann den Ort, Richtung Main, zum Auto hin. Aber ich beschloss, nochmal zurück zu gehen. Und, genau wie ich da war, spielte er diesen Walzer wieder. Kann ja durchaus sein, das er irgendwie gemerkt hat, einfach weil ich vorher bei diesem Stück, stehen blieb, und er mir damit eine Freude machen wollte. Was ich damit sagen will. Sicher, Begegnungen die das Herz berühren, gibt es überall und sicherlich viele. Aber Mutter Theresa gibts halt auch. Will sie halt nicht für mich bagatellisieren.