Sisko lahmt schon seit einigen Wochen, erst hatten wir eine Lähmung vermutet (weil er manchmal epileptische Anfälle hat), dann sagte der Tierarzt, es sei eine Entzündung im Knie, gab eine Spritze, Schmerzmittel bekam er jetzt 12 Tage lang, die haben kaum was genützt... So war ich gestern noch bei einer anderen Tierärztin (da meiner in Urlaub ist), sie stellte die gleiche Diagnose und machte noch ein Röntgenbild. Da ist also Arthrose im Knie und Entzündliches Gewebe, Wasseransammlung durch Entzündung- und sie meinte, es müsste geguckt werden, welche Ursache das habe, es könnte das Kreuzband an- oder durchgerissen sein. Also eine Knie-OP... Kostenpunkt ca. 600 Euro... uff. Man kann das auch vorher mit MRT abklären, das kostet aber dann auch so 3-400.. und möglicherweise ist dann trotzdem ne OP notwendig...
Die Muskulatur ist wegen seines Schongangs schon um 50 % an dem Oberschenkel geschrumpft, deshalb wird es langsam dringend, sagt sie.
Jetzt hat er stärkere Schmerzmittel und heute ist er auch ganz gut drauf. Ansonsten war er schon sehr mallad, sah leidend aus, Nase nicht immer feucht, Fell etwas stumpf, ich sehe es ihm einfach an. Fressen tut er leidenschaftlich gut - wie immer, und er ist auch aktiv und neugierig, und wenn es was zu bellen gibt, vergisst er sein Knie völlig und rennt vor die Tür...
Bin bereit, die Euro auszugeben, die Ärztin sagte allerdings, das was jetzt schon an Arthrose da ist, kann sie nicht mehr weg zaubern...
Also: Verdacht, es könnte was am Kreuzband sein... kann aber auch sein, dass da gar nicht ist und nur geputzt wird...
Die Ärztin war eine sehr Symphatische, bei der ich nicht das Gefühl hatte, sie will nur Geld verdienen... richtig nett und lieb mit dem Hund, auch nicht so brutal wie mein Tierarzt, und sie hat super gut erklärt... die Praxis ist gut geführt, hell, freundlich, man merkt aber schon, dass dort mehr die Gutsituierten hinzugehen scheinen...
Was meint ihr denn?
Danke und liebe Grüße, gabi
PS. Er bekommt außer Schmerzmitteln noch 2x tägl. Zeel-Tabletten, Traumeel-Tropfen, hab ihm auch vorgestern mal homöopathisch Rhus-Tox gegeben.
____________________________________ ...einfach nur leben...
Ich frag mich aber schon sehr, ob es nicht doch ziemlich idiotisch ist, eine so teure OP machen zu lassen, rein auf den VERDACHT hin, dass da was am Kreuzband ist... kommt mir irgendwie beknackt vor...
Werde nochmal mit meinem Tierarzt drüber reden...
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Zitat von Gabi P.Ich frag mich aber schon sehr, ob es nicht doch ziemlich idiotisch ist, eine so teure OP machen zu lassen, rein auf den VERDACHT hin, dass da was am Kreuzband ist... kommt mir irgendwie beknackt vor...
Werde nochmal mit meinem Tierarzt drüber reden...
meine Liebe
ich würd auch erst mal abwarten, denn so eine OP nimmt den Sisko schon ganz schön mit. Bei Kailash, dem Hund eines Freundes, der auch ein Problem mit dem Kreuzband hatte, wurde auch eine OP gemacht, die er zwar ganz gut überstand aber dann nach 3 Monaten an den Folgen davon starb.
ich würd dem Sisko auch noch 2 bis 3 Ferrum (die Nr.3 von den Schüsslersalzen) täglich ins Trinkwasser geben, denn das bringt auch die Entzündung zum abklingen. (bei Kio hat das immer sehr gut geholfen!)
hoffentlich findet sich eine gute Lösung.
eine ganz dicke Umarmung an dich meine Liebste Ingrid
Zitat von SEIN Bei Kailash, dem Hund eines Freundes, der auch ein Problem mit dem Kreuzband hatte, wurde auch eine OP gemacht, die er zwar ganz gut überstand aber dann nach 3 Monaten an den Folgen davon starb.
Oh je, das klingt ja schlimm.... dann lass ich das bestimmt nicht machen....
Zitat von SEINich würd dem Sisko auch noch 2 bis 3 Ferrum (die Nr.3 von den Schüsslersalzen) täglich ins Trinkwasser geben, denn das bringt auch die Entzündung zum abklingen. (bei Kio hat das immer sehr gut geholfen!)
Oh ja, super!!! Die hab ich ja sogar zu Hause.... das mach ich gleich heute Abend, vermutlich mag er die sogar gerne, ist ja Milchzucker...
Danke, Herzblatt!!! Drück dich auch ganz innig!!!!!!!
Liebe Grüße,
gabi
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Zitat von Gabi P. Man kann das auch vorher mit MRT abklären, das kostet aber dann auch so 3-400.. und möglicherweise ist dann trotzdem ne OP notwendig...
Das wärs mir wert und ich würd auf jeden Fall zuerst ein abklärendes MRT machen lassen.
Der Hund einer Freundin hatte in beiden vorderen Sprungelenken eine heftige Entzündung und Sehnenverkürzung/Reizung aufgrund einer Fehlhaltung in Welpenjahren wohl. OP machen lassen, NACH vorherigem MRT...alles gut verheilt, gut verlaufen...nu muss der Hunde-Körpersituation angepasst gelebt werden...der kleine Kerl darf nu nicht mehr springen, Treppen laufen etc., aber es geht ihm gut.
Nur mal so, als ein weiteres Beispiel zu einer OP.
Achsoja...ich würd auf jeden Fall Siskos Gelenk nu erstmal schonen! Und kühlen vielleicht, wenn machbar.
Liebe Umärmelung und gaanz megaviele Heileherzkes für Sisko *Wuffff*
Danke, liebe Vera, das klingt ja irgendwie nicht schlecht....
Uh, ich hab jetzt mal im I-net recherchiert und da was gelesen, was die OP-Version auch ohne MRT unterstützen würde:
Zitat Wenn ein Hund nach Belastung einen seiner Hinterläufe stark schont oder gar nur noch auf drei Läufen geht, kann ein Kreuzbandriss die Ursache sein! Wenn man ihn zu lange nicht beachtet, können schwere Gelenkserkrankungen (Arthrosen) bis hin zur dauernden Lahmheit die Folge sein. Im Unterschied zum Kreuzband des Menschen reißt das enorm stabile Band des Hundes so gut wie niemals auf einmal durch, sondern eher Faser für Faser bei starken Belastungen des Kniegelenkes durch schnelles Treppensteigen, Springen oder Sprinten.
Durch den Bänderriss wird das Knie instabil und durch die Verletzung kommt es zu einer Entzündung, welche zu Arthrosen (Knorpel- und Knochenabbau im Kniegelenk) führt, die äußerst schmerzhaft sind und sogar völlige Lahmheit verursachen können. Eine Arthrose ist keine "Abnutzungserscheinung", sondern wird durch das körpereigene Immunsystem verursacht, welches aufgrund der Entzündung "anspringt", aber mangels feindlicher Erreger im Knie die Knorpel und die Knochensubstanz angreift.
Das sagte die Ärztin auch, dass das die Arthrose erheblich verschlimmert, wenn man da nichts macht... und nachher kann er dann vielleicht das Bein gar nicht mehr benutzen... Sie meinte, man kann gut sehen, was genau los ist, wenn man operiert, und dann entscheiden, was genau gemacht wird. Aber: uff, das Kreuzband kann man nicht flicken, sondern nur ersetzen, und das ist nicht so arg langlebig...
Also durchgerissen ist es wohl nicht, das konnte die Ärztin feststellen, aber wenn das so in Fasern reißt, und möglicherweise immer weiter reißt, dann müsste tatsächlich was passieren...
Ohje, da steht uns ja was bevor... dann muss nämlich auch noch Physiotherapie gemacht werden, das kostet dann alles ein Heidengeld...
Zitat von Gabi P.Bin aber doch nochmal neugierig, Ingrid... was waren das für Folgen nach der OP, an denen der Hund gestorben ist?
jetzt hab ich Charl`s nochmal genauer danach befragt und er meinte, dass Kailash von der OP so geschwächt war sodass er sich nicht mehr richtig davon erholte und nach ca. 3 - 4 Wochen gestorben ist. All die aufbauenenden Medikamente nach der OP haben bei ihm nichts bewirkt. Aber Kailash war schon 12 Jahre alt und Sisko ist ja doch noch jünger!
bei Arthrose soll doch Braunhirse so wunderbar sein- weiß es zwar nur von Menschen- aber Braunhirse im Hundefutter kann sicher nix schaden, da hats so viel wichtige Kieselsäure uä drin...-angeblich hat das schon viele OPs unnötig gemacht..
Zitat von Hanna Sternbei Arthrose soll doch Braunhirse so wunderbar sein- weiß es zwar nur von Menschen- aber Braunhirse im Hundefutter kann sicher nix schaden, da hats so viel wichtige Kieselsäure uä drin...-angeblich hat das schon viele OPs unnötig gemacht..
gute Besserung u liebe Grüße
Gisela
Stooop! Soweit ich erinnre, ist jegliches Getreide schädlich für Hunde...und irgendwas hatte es grad mit Hirse auch noch auf sich, dass es besonders unverträglich oder schädlich war. Weiss es grad nur nicht mehr.