kennt jemand von euch thomas hübl? in einer buchbeschreibung über ihn habe ich folgendes gelesen, um was es inhaltlich in dem buch gehen soll: "Wie können wir ein Leben führen, das von dem EINEN Geschmack der Transzendenz durchdrungen ist, und das gleichzeitig die volle Verantwortlichkeit in der Welt verkörpert?" So was findet man in der modernen Satsang-Szene (zu der er denke ich nicht gehört) so weit ich weiß selten. was für eine verantwortung soll es noch geben, wenn alles egal ist? hübl arbeitet wohl auch mit ken wilber zusammen, von dem ich viel halte.
Zitat von serpientehallo ihr lieben, kennt jemand von euch thomas hübl? in einer buchbeschreibung über ihn habe ich folgendes gelesen, um was es inhaltlich in dem buch gehen soll: "Wie können wir ein Leben führen, das von dem EINEN Geschmack der Transzendenz durchdrungen ist, und das gleichzeitig die volle Verantwortlichkeit in der Welt verkörpert?" So was findet man in der modernen Satsang-Szene (zu der er denke ich nicht gehört) so weit ich weiß selten. was für eine verantwortung soll es noch geben, wenn alles egal ist? hübl arbeitet wohl auch mit ken wilber zusammen, von dem ich viel halte. wer weiß was? lieber gruß, serpiente
Ich find nicht, dass alles egal ist, auch wenn es sich manchmal so anfühlen mag... denn Entscheidungen werden getroffen, Leben wird gelebt, da gibt es gar kein egal, sondern nur das was geschieht, keine Wahl. Auch völlig unerheblich, ob es sich egal anfühlt oder nicht...
Einfach mitten rein und durch, und das ständig und immer wieder... nichts fragen, nichts beurteilen... einfach durch... eigentlich schon so in dem Sinne, wie Christine schrieb... springen auch wenns kalt ist...
Ob da wer die Verantwortung für etwas hat, ist nichts als ein Gedankenspiel... aber das mag provokant klingen... Am verantwortungslosesten find ich eigentlich, wenn alles egal ist in dem Sinne, dass man nicht mehr berührbar ist...
____________________________________ ...einfach nur leben...
Verantwortlichkeit oder Verantwortung beginnt da, wo man sich nicht damit heraus redet, es ginge einen alles nichts an... Im Gegenteil geht uns - zumindest das eigene Leben - unendlich viel an... Und in dem sind wir mit allem verbunden und so auch mit verantwortlich für Öl im Meer oder leidende Tiere wegen "Fleischproduktion"... Finde es ein super Gefühl, sich mit verantwortlich zu fühlen und daraus die Konsequenzen zu ziehen...
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Sorry, Thomas Hübl - den Namen hab ich schon gehört, und ich glaube, der ist ganz gut... Gibt es den nicht auch auf Jetzt-tv.com??? Da kannst du mal stöbern....
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danke für deine stellungsnahme. was du schreibst, hört sich für mich gut an. verantwortung für z.b. das öl im meer haben wir, denke ich auch. da zu sagen, es wäre nur ein konstrukt der gedanken und deshalb ohne bedeutung, wär mir jetzt auch zu abgehoben.
danke für deine stellungsnahme. was du schreibst, hört sich für mich gut an. verantwortung für z.b. das öl im meer haben wir, denke ich auch. da zu sagen, es wäre nur ein konstrukt der gedanken und deshalb ohne bedeutung, wär mir jetzt auch zu abgehoben.
serpiente
Ja, hab gemerkt, dass ich mir da in den Posts regelrecht widersprochen habe...
Ich sehs so, dass man einerseits Verantwortung hat und andererseits wieder nicht. Ja, weil wir als Teile vom Ganzen agieren und mitspielen, nein, weil da nicht wirklich jemand Entscheidungen treffen kann... Ich erlebe es so, dass Entscheidungen passieren, und hier in diesem Körper will das Leben anscheinend gerne das individuell Mögliche tun, um keinen Schaden anzurichten. Aber undogmatisch...
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Zitat von serpientealso mir ist jetzt eigentlich gar kein widerspruch aufgefallen. es erscheint vielleicht einfach paradox, aber es sind halt unterschiedliche ebenen...
Ich habs auch nicht als Widerspruch empfunden, sondern eher als ein "sowohl-alsauch"...
Grüßchen von gabi
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