Zitat von devanshuleider ist seit neuestem Schöllkraut verboten warum, weiß ich nicht mehr...
Könnte es evtl. deshalb sein? Als Verwandter des Schlafmohns haben die Alkaloide des Schöllkrauts auch beruhigende und krampflösende Wirkung. http://www.heilkraeuter.de/lexikon/schoellk.htm
Warnhinweise zu Schöllkraut Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat im April 2008 die Zulassung für Schöllkraut-haltige Arzneimittel und Zubereitungen widerrufen, die nach Dosierungsanleitung mit täglich mehr als 2,5mg Gesamtalkaloiden berechnet als Chelidonin eingenommen werden.
Diese Tagesdosis wird bereits mit einer Teezubereitung überschritten, die nur Viertel Gramm Schöllkraut enthält. Da diese Menge deutlich unter den in älterer Literatur empfohlenen Dosierungen liegt (ca. Faktor 5-10), ist faktisch eine Anwendung von Schöllkraut als Tee nicht mehr sinnvoll möglich – und wegen möglicher leberschädigenden Nebenwirkungen auch nicht empfehlenswert!
Des weiteren müssen seit dem 1.7.2008 Schöllkraut-haltige Arzneimittel und Zubereitungen, die laut Dosierungsanleitung in einer täglichen Dosierung von 2,5µg bis 2,5mg Gesamtalkaloiden eingenommen werden, mit folgenden Warnhinweisen gekennzeichnet werden:
•Dauer der Anwendung: bei mehr als 4 Wochen ärztliche Kontrolle der Leberfunktionswerte (Transaminasen); •Gegenanzeigen: das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei bestehenden Lebererkrankungen oder solchen in der Vorgeschichte oder bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln mit leberschädigenden Eigenschaften; •Vorsichtsmaßnahmen: sollten Zeichen einer Leberschädigung (zum Beispiel Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, entfärbter Stuhl, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit) auftreten, dann ist die Einnahme zu beenden und ein Arzt aufzusuchen; •Nebenwirkungen: Hinweis auf die Fälle von Leberschädigungen (Anstieg der Leberenzymwerte, des Bilirubins bis hin zur Arzneimittel-bedingten Gelbsucht und zum Leberversagen) nach Anwendung von Schöllkraut-haltigen Arzneimitteln; •Schwangerschaft und Stillzeit: Schöllkraut-haltige Arzneimittel dürfen von Schwangeren und Stillenden nicht eingenommen werden.
hab grad noch mal nachgelesen in meinem "medizin der Erde"- buch. Schöllkraut ist ein stark wirkendes heilkraut und kann schon zu üblen koliken u atemlähmung führen. es muss sehr maßvoll dosiert werden, dann ist es sehr heilsam für leber ,galle, milz u co.......
Äußerlich angewendet, soll es auch sehr gut gegen Warzen sein, habe ich mir sagen lassen. Naja, und wenn es Warzen wegätzen kann, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es auch innerlich sehr aggressiv sein kann. Aber ich versteh von sowas sehr wenig.
Die lateinische Bezeichnung von Schöllkraut ist Chelidonium und ist in homöopatischer Form (dann höhere Potenzen) erhältlich und wirkt da dann ungiftig.
Ich hab mir Schöllkraut im Garten angesiedelt, schon vor vielen Jahren und es wächst nur überall - interessant ist die tieforangene Farbe des Pflanzensaftes, der in der äußerlichen Anwendung auch von sehr starken Augenleiden befreit (angegeben ist auch zb. der Grüne Star) und Warzen usw.
Die Heilpraktiker zucken oft mit den Schultern wenn wieder so ein Naturheilmittel vom Markt genommen wird. Erst heißt es, wirkt alles sowieso nicht und ist Humbug und dann wird es verboten
Weiß jemand, wie Bärlauch aussieht ? *malgoogelngeh*
Weiß jemand, wie Bärlauch aussieht ? *malgoogelngeh*
ja, n bissl wie maiglöckchenblätter, die nach knoblauch riechen, mit einer wunderschönen weißen sternwerferblüte--aber dann soll man s nimmer essen,wenns blüht- s kommt anders aus der zwiebel als das maiglöckchen ach hab doch einen,guck:
Oh super. Danke Hanna. Ich war auch selbst nicht mehr zum Suchen gekommen. Der Bärlauch wächst auch im heimischen Wald ? Gelle ?
Muss ich noch mal schauen gehen. Ich bestelle ja immer bei denen hier: Lebe Gesund und dort gibt es herrliche Bärlauchsosse, aber wenn man das selbst machen könnte. Wär doch fein !
Danke für die Leber-Tipps, dass ist grad überall Thema, auch in der HP-Schule ;-)