Gestern sah ich leider nur den Schluss davon bei "Arte"... hier die Beschreibung des Films:
"Es ist eine wahre Geschichte aus einer anderen Welt, ja fast schon aus einer anderen Zeit. Der Film erzählt von den ersten Schritten eines Kamelfohlens in der Süd-Mongolei, das nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen wird. Doch das Kleine kämpft um ihre Liebe. Die Nomaden versuchen alles, um die beiden wieder zu vereinen, bis sie zum letzten Mittel greifen. In einem alten Ritual mit Gesang und den magischen Klängen der Pferdekopfgeige, dringen sie ins Innerste ihres Herzens, und die Mutter vergießt schließlich dicke Kameltränen. Ein ergreifend sensibler Film aus einer fernen Kultur, die uns schnell ans Herz wächst."
Es war faszinierend, das zu sehen. Wirklich dokumentarisch aufgenommen, ohne Worte, nur diese Familie mit dieser fremdartigen Musik, alle konzentriert auf das Kamel und sein Kind... und nach einer langen, langen Weile flossen dem Kamel die Tränen aus den Augen, und es ließ das Baby endlich an die Zitzen. Ein so schönes Dokument, das zeigt, wie sehr Tiere fühlen - genauso wie wir. Und wie schön es war, diese Verbindung zwischen Mensch und Tier zu sehen - und die Einflussnahme durch Musik... Stimmungsübertragung von Mensch auf Tier... eine Verbundenheit, nicht zu beschreiben. Hat es vielleicht noch jemand gesehen?