Welch Gnade ist es doch Mit Bob Dylan in der gleichen Zeit zu leben Mit Samarpan in der gleichen Zeit zu leben Und mit dem ewigen, ewigen Karl Renz in der gleichen Zeit zu leben Und mit Vera, die mir ganz etwas anderes zeigte.
Zitat von HenrikSamarpan kenn ich, Bob Dylan ist mir nahe, Karl Renz spiegelt meine Gedanken. Wer ist Vera ?
Wer fragt so spät noch nach?
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schön dich wieder zu lesen <3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3
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Gnade ist bei uns immer die unverdiente Erfahrung von etwas Rettendem und Gutem. Unverdient, deswegen, weil wir den Zusammenhang nicht sehen zwischen uns selber und dem was da geschieht. Wir sagen, es sei eine Gnade das Sein zu (er)kennen. Das ist natürlich quatsch, denn wir sind eines Wesens.
Das Sein sind wir, wir sich das Sein. Und Unverdient wurzelt in der Vorstellung von Geben und Nehmen, Ursache und Wirkung, in einem System des Aufrechnens, du gibst mir, ich gebe dir und versuchen ausgeglichen zu bleiben, uns nichts schuldig zu bleiben. Aber das Sein gibt immer in Fülle. Das Sein ist die Fülle. Da gibt es kein verdienen.
Da gibt es nur die Selbstverständlichkeit des Seins in Fülle mit allem was das Sein an Möglichkeiten zu bieten hat. Die Realisierung der Möglichkeiten liegt in uns selbst. Das hat nichts mit Gnade zu tun, das hat nur mit dem bewussten Anschluss zu tun.
In dem Moment, wo wir alles aufgeben an Vorstellungen, Regeln, ethischen Grundsätzen, moralischen Thesen, erfahren wir das was wirklich ist. Wir haben sämtliche Verkleisterungen abgerissen und für den, der immer in den Verkleisterungen und Verklebungen verstrickt war, erscheint es als unverdiente Rettung, als Gnade zu schauen was ist. Aber es ist unser Geburtsrecht. Es ist unser wahres Wesen. Es hat nichts mit Gnade zu tun.