Rami, in Deinem Interview sagst Du, dass Dein Job volle Hingabe verlangt. Du weisst ja nie, wann und wo Du eingesetzt wirst. Was ja bewundernswert ist, dass Dir das auf Dauer so nix ausmacht.
Mir macht dieses Thema sehr zu schaffen. Die Tatsache, dass ich als Busfahrer eigentlich immer zur Verfügung stehen muss, wochentags, wie Sa So, und nie im vorraus weiss, wann, ob und wielange ich arbeite.
Ich hab dann oft ne morz Wut im Bauch, wenn ich mir klar mache, ich kann keine Termine, Verabredungen und so machen, ohne im Büro betteln zu müssen, dass ich an dem Tag in der betrefffenden Zeit frei haben möchte.
bin zwar net Rami, aber wollt dir trotzdem mal was schreiben. Bei mir regte sich was wie: du kannst doch nicht rund um die Uhr einem Arbeitgeber zur Verfügung stehen. Das tut Rami auch net, soweit ich das weiß, der darf auch ablehnen. Mein Gefühl ist, dass deine Mordswut ne gesunde Ursache hat. Ich würde da Klarheit schaffen und klare Bereitschaftszeiten festlegen. Das gibts doch gar nicht und ich finde deine GEfühl ist berechtigt, du musst da halt für dich SORGEN!!
Zitat von AnjaHi Yuvan, .... Mein Gefühl ist, dass deine Mordswut ne gesunde Ursache hat. Ich würde da Klarheit schaffen und klare Bereitschaftszeiten festlegen. Das gibts doch gar nicht und ich finde deine GEfühl ist berechtigt, du musst da halt für dich SORGEN!!
lieber Yuvan, ich finde auch, dass du da auf dich schauen solltest und nicht zu allem ja und amen sagst. - aber das setzt halt auch voraus, dass du zu dir selber stehst, und das scheint aber, wie ich aus all deinen Beiträgen heraushöre, eher schwierig für dich zu sein. ich an deiner Stelle würd auf mein "Herz" hören und einfach mal das Risiko eingehen. - sag deinen Arbeitgebern mal deine Bedingungen, und schau dann was daraus wird. Was kann dir schon passieren? - im schlimmsten Fall bist du deinen Job los und frei für was Neues, was du ja eigentlich eh vorhast, soweit ich mich erinnere. da du ja "alleinstehend" bist, brauchst du dir ja auch keine Sorgen um Andere zu machen und für dich allein wird schon gesorgt werden. - wie in der Bibel: "den Seinen gibt der Herr in Fülle" (oder so ähnlich)
Was geschieht in dir, wenn du für dich einstehst? Und auch mal Nein sagst und damit Ja zu dir? Suprya
--------------------------------------------- Ich wurde nie gefunden _______________________________________ schau doch mal rein: www.suprya.de supryaworte.blogspot.com
Zitat von Yuvan... eigentlich immer zur Verfügung stehen muss
Hi Yuvan, ja, ich glaube, es wurde schon gesagt, dass ich jederzeit einen Auftrag absagen kann. Bei einem "muss" kaeme ich mir auch wie ein Tagloehner vor. Mir scheint, da wird Deine "Hingabebereitschaft/Opferrolle" leider ausgenutzt, und denen wird es anfangs moeglicherweise (gar) nicht (in den Kram) passen, wenn Du ploetzlich fuer Dich und Deine Belange einzustehen beginnst. (Wenngleich mir die Zeit dafuer gekommen scheint.) Rama
Zitat von SupryaSchließe mich Anja und Ingrid an Was geschieht in dir, wenn du für dich einstehst? Und auch mal Nein sagst und damit Ja zu dir? Suprya
..ich denke, ich bin nicht gut genug, mache meine Arbeit nicht so gut, dass ich Ansprüche stellen könnte. Erst die anderen, dann komm ich, so etwa. ...vom Gefühl her ist das Wertlosigkeit. Ich bin es nicht wert, gut behandelt zu werden. Und natürlich Angst ich müsste diese Wertlosigkeit erfahren, indem man sagt, geh doch, Du bist eh ´n Depp. ..und dann Traurigkeit, "man will mich nicht" oder "ich bin nicht erwünscht"
Zitat von SEIN...im schlimmsten Fall bist du deinen Job los und frei für was Neues, was du ja eigentlich eh vorhast, soweit ich mich erinnere. da du ja "alleinstehend" bist, brauchst du dir ja auch keine Sorgen um Andere zu machen und für dich allein wird schon gesorgt werden. - wie in der Bibel: "den Seinen gibt der Herr in Fülle" (oder so ähnlich)
Ingrid
da müsste ich mehr Vertrauen haben ins Leben. Wenn ich in meine Vergangenheit schaue, hat bei mir so ziehmlich immer alles auf Anhieb geklappt. Und trotzdem ist da ein Mangel an Vertrauen gegenüber dem Leben. Und ausserdem ist die Disponnentin mir gegenüber sehr wohl gesinnt, und mir das zu verscherzen, macht mir auch Angst.
Zitat von Yuvan ..ich denke, ich bin nicht gut genug, mache meine Arbeit nicht so gut, dass ich Ansprüche stellen könnte. Erst die anderen, dann komm ich, so etwa. ...vom Gefühl her ist das Wertlosigkeit. Ich bin es nicht wert, gut behandelt zu werden. Und natürlich Angst ich müsste diese Wertlosigkeit erfahren, indem man sagt, geh doch, Du bist eh ´n Depp. ..und dann Traurigkeit, "man will mich nicht" oder "ich bin nicht erwünscht" Yuvan
Wie fühlt es sich an wertlos zu sein?
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Zitat von Yuvan ..und dann Traurigkeit, "man will mich nicht" oder "ich bin nicht erwünscht"
Yuvan
So war mein Verhältnis zu meinem Vater. Er ist gegangen und hat sich nicht mehr um mich geschert. Das hat mich tief getroffen. Er ist im Juni gestorben. 3 Monate zuvor rief er mich an und bat mich, ihn ein letztes mal zu besuchen. Ich konnte und wollte nicht. Mein Herz wollte nicht. Zu aller letzt gab er mir die Gelegenheit, ihn zurückzuweisen, ein letztes mal, das letzte mal. Ich weiss nicht, ob ich ihm das vergeben kann. Mein Herz ist sich da nicht einig.