Was immer auch gewesen ist, es ist vorbei. So reden die. So reden die, für die es nur ein Ufer gibt. Ein Ufer, und das Ufer heißt Sicherheit. Mir ist es gleich. Ich habe Angst. Angst die größer ist als alles was ich kenne. Macht nichts. Nichts ist vorbei. Heldenträume, Apfelkuchen, Sex. Nichts ist vorbei. Gar nichts. Ihr Spiel ist nicht tödlich, es ist von Anfang an tot. Ich fürchte mich. Ich fürchte mich vor meinem Totsein und vor dem ihren. Es ist sehr kalt. Sie haben Augen und ich weiß nicht warum. Sie sehen. Ich weiß nicht. Mir ist sehr kalt. Die Kälte könnte ein Beweis dafür sein, daß ich alles falsch gemacht habe. Sie haben Recht. Die Toten haben letztlich Recht behalten. Der Tote in mir kann aber nicht mehr siegen. Siegen wollen. Siegen wollen müssen. Manchmal zuckt er noch. Mir wird Angst. Ich lebe unter den Toten und ich lebe unter den Lebenden. Ich habe Angst. Der Tod schreckt mich nicht. Mich schreckt die Vergeblichkeit. Sie zieht sich durch die Bilder. Alles nur noch scheeweiß. Die Toten scheinen zu leben. Gegen dieses Schneeweiß scheinen die Toten zu leben. Sie können nicht Recht gehabt haben. Es ist völlig ausgeschlossen. Die Sonne, schneeweiß.
Schöne Stimmung haben deine Texte. Ich kenne das, weiss um das, ist vertraut.
Mir fiel zu dieser Stimmung dieses Lied ein:
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[quote="Suprya"]Schöne Stimmung haben deine Texte. Ich kenne das, weiss um das, ist vertraut.
Nebensonnen: Ja, wunderschön. Bin erst vor ca einem Jahr über den Text der Nebensonnen gestolpert. War in einem deutschen Spielfilm. Habe mir dann auch die anderen Texte durchgelesen. Hat mich schon sehr getroffen und stumm gemacht, obwohl ich damals die Welt noch sehr einzig und allein durch Onkel Sris Brille gesehen habe. Ist kein Fehler. Bin aber Patrick, so oder so, kuck was der so macht, was der so will, was dem so weh tut. Tut dann halt auch wieder richtig weh. Vielleicht manches zum ersten mal richtig weh. Bis zum Fluchtpunk. Kreise, Kreise, Kreise.
Dein kleiner Satz hat mir wirklich gut getan. Alles verwandelt sich. Schön. Danke.
Dankeschön Patrick. Ich bin auch durch den Film Winterreise (siehe Link unter "Filme") mit dem wunderbaren Schauspieler Josef Bierbichler auf die Schubert-Lieder aufmerksam geworden. Den "Leierman" erobere ich mir gerade auf der Gitarre. Liebe Grüsse Suprya
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Zitat von Suprya Den "Leierman" erobere ich mir gerade auf der Gitarre. Liebe Grüsse Suprya
Du hast ein gutes, ein echtes Gefühl für deinen Grund. Für das, aus was heraus du seien kannst. Zählt mehr als scheinbar mögliche oder unmögliche Wege wo auch immer hin. Ist sehr schön, kommt total an. Hingabe kann ich nicht, aber ich kann alles verhindern was mich vom Platz meines Herzens abhält. Dann ist einfach alles Hingabe, unfindbar, erfreulich stark. Karma spielt da keine Rolle mehr, ist heimgegangen, kuckt fern. Als würde man von "unterirdisch" stammen. Unter der Stadt. Nicht gut, nicht böse, nicht friedlich, nicht kämpferisch - doch bereit zu allem. Das ist Macht. Still. Ungeheuerlich.
Zitat von SupryaDen "Leierman" erobere ich mir gerade auf der Gitarre. Liebe Grüsse Suprya
Du hast ein gutes, ein echtes Gefühl für deinen Grund. Für das, aus was heraus du seien kannst. Zählt mehr als scheinbar mögliche oder unmögliche Wege wo auch immer hin. Ist sehr schön, kommt total an.
LG Patrick
Ja, da hocke ich, in diesem Urgrund und schaue erstaunt in alle Richtungen, sehe die Wege und Unmöglichkeiten jemals anzukommen. Manchmal läuft Suprya raus und geht irgendwohin, tanzt oder ackert irgendwo, aber sie kommt immer wieder zurück. Der Urgrund ist der Feierabend. Suprya
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