Mir stellt sich jetzt gerade eine Frage. Mal sehen, was ihr dazu sagt.
- Im Moment fühle ich mich mies. Ursache ist eine Geschichte, die mir gerad begegnet ist und das Gefühl hat aufsteigen lassen. Nun versuche ich das Gefühl zu fühlen, ohne die Geschichte. Da taucht die Frage auf: Was für ein Gefühl ist es eigentlich? Ich kann es gar nicht definieren (Wut, Angst...). Spielt das überhaupt eine Rolle? Versucht mich mein Verstand daran zu hindern mein Gefühl zu fühlen? -
Liebe Grüße Sylvia
**************************************************** Es ist wie es ist.
der "Verstand" ist ja "derjenige", der behauptet, dass Gefühle was mit "ihm" zu tun haben...mit den Geschichten, die da so fein fleissig scheinbar immer um das, was ist und geschieht, gewoben werden.
Gefühle sind doch einfach Energie...und diese "Energie" ist nix statisches, sondern bewegt sich, fließt, verändert sich scheinbar, ohne aber das "Energie-Sein" zu berühren, oder zu verändern.
Datt bleibt immer gleich.(DU sowieso )
Is wie Sahne...ob de die nu schlägst, oder auch nich....bleibt Sahne...kann schlecht und sauer werden, gesüßt sein, mit Sahnesteif verfeinert...egal...is allet Sahne.
Vielleicht kannst ja entdecken, dass Gefühle immer nur scheinbar direkt mit Geschichte verknüpft aufzutauchen scheinen.
Auch die Wissenschaft hat ja mal erkennen dürfen, dass die Handlung längst geschehen ist, wenn der scheinbar zugehörige Gedanke und Handlungsimpuls aufzutauchen scheint.
Also...janz kurz...ich seh datt so: Leben geschieht...einfach so.
Spannend find ich jetzt ja grad auch, für dich einmal zu schauen, WER denn da "seine Gefühle fühlen will" ...mit ohne "Ich" sinds einfach nur "Gefühle"...die (scheinbar) auftauchen, geschehen, vergehen...Energie, die IST.
Puuuhhh...ein Roman am hellerlichten Morgen... Klopps einfach in die Tonne
noch unausgeschlafene Grüße Ich wünsch dir einen schönen Tach, Sylvia
Liebe Sylvia, wenn Wut oder Angst auftaucht, ist es zunächst mal nur eine Idee, ein Gedanke. Die Geschichte ist nicht wichtig, warum, wieso... Wenn der Gedanke Wut auftaucht, dann erforsche die Wut. Wie fühlt sich Wut an? Woher weisst du, dass es Wut ist? Ist es nur eine Idee, dann verpufft sie ganz schnell. Oder bemerkst du sie in deinem Körper? Wo und wie in deinem Körper spürst du Wut. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Wie fühlst du dich? Was spürst du in deinem Bauch, Magen, Brust, Gesicht, Hände, wie ist die Atmung? Einfach nur wahrnehmen. Du musst es noch nicht einmal benennen. Gehe einfach nur auf Entdeckungsreise, wie wenn du eine Sonde nach innen schickst.Und wenn Gedanken, oder Ideen auftauchen, kehre immer wieder ins Fühlen zurück. Ganz konkret und ohne Geschichte dazu. Die dient nur dazu, dich in deinen Körper zu bringen. Dich ins Hier und Jetzt zu bringen. Peter Schellenbaum hat es das Spürbewusstsein genannt. Wie fühlt es sich an? Was auch immer. Das genügt. Liebe Grüsse Suprya
--------------------------------------------- Ich wurde nie gefunden _______________________________________ schau doch mal rein: www.suprya.de supryaworte.blogspot.com
vielen lieben Dank für eure Antworten. Im spontanen Schreiben meiner Frage war ich wahrscheinlich nicht deutlich genug und das, was ich fragen wollte ist nicht so angekommen, wie es gemeint war. Meine Frage sollte die sein: Muss das Gefühl, das ich durch liebevolle Annahme fühlen und willkommen heißen möchte, einen Namen haben wie "Wut", "Angst", "Trauer" etc.? Oder kann ich einfach dem, was ich gerade fühle so begegnen? Ja... klar. Kann ich das. - das war mir, nachdem der Moment des Gefühls vorbei war deutlich - Mein Verstand hat sich eingemischt, indem er die Frage nach dem Namen des Gefühls gestellt hat.
Nun ja... ob mich jetzt jemand "versteht" ;-)
Liebe Grüße Sylvia
**************************************************** Es ist wie es ist.
Zitat von Valeria Muss das Gefühl, das ich durch liebevolle Annahme fühlen und willkommen heißen möchte, einen Namen haben wie "Wut", "Angst", "Trauer" etc.? Oder kann ich einfach dem, was ich gerade fühle so begegnen?
Sylvia
Hast dir ja schon selbst die Antwort gegeben, liebe Sylvia
Ist doch eigentlich witzig, zu beobachten, wies Verständle versucht, allem, was grad jeweils ist nen "Namens-Etikett" aufzupappen, gell?! Ich finds jedenfalls oft sehr amüsant.
Zitat von Valeria Meine Frage sollte die sein: Muss das Gefühl, das ich durch liebevolle Annahme fühlen und willkommen heißen möchte, einen Namen haben wie "Wut", "Angst", "Trauer" etc.? Oder kann ich einfach dem, was ich gerade fühle so begegnen?
Nein, Sylvia, es ist eigentlich wurscht, wie das Gefühl heißt oder ob man es benennt...
Meine Erfahrung ist, dass wenn man ein Gefühl wirklich bewußt fühlt und es sich einfach erlaubt, es zu fühlen... es sich manchmal so peu a peu auch verändern kann... Man rutscht manchmal sozusagen einen 'Etage' tiefer im Fühlen... und z.B. aus unbändiger Wut, wird dann plötzlich vielleicht eine Art Trauer, oder sonst ein Gefühl.
Daher ist es meiner Ansicht nach egal, wie das Gefühl heißt, hilfreich ist einfach wenn es da sein darf und dass man es bewußt wahrnimmt und fühlt... und irgendwann ins Herz nimmt, wenn man kann. Damit ist alles getan.
wenn du ganz in das Gefühl hinein gehst, ob du es "Wut" nennst oder "Aggression"... eigentlich egal... wenn du forschst, was dieses Gefühl eigentlich wirklich ist... Oft kommt dann ein tieferes, anderes Gefühl hoch, nämlich Schmerz. Wenn du diesen Schmerz dann spürst... - er ist oft eine tiefe, uralte Enttäuschung des "kleinen Kindes" in dir, dann kannst du weiter gehen - ganz in diesen Schmerz hinein, ihn zulassen, nicht weg haben wollen... und dann ihn GANZ empfinden.... es kann sehr heilsam sein, diesen Schmerz einfach voll und ganz zuzulassen, ihn GANZ zu fühlen und sozusagen durch-zu-stehen... und irgendwann vergeht er von ganz alleine... und du schaust zu.
Dann ist es gut, in das hinein zu spüren, was übrig bleibt, wenn das Gefühl vergangen ist... denn das bist DU.... eine Reinheit.... IN der all das auftaucht und wieder verschwindet...
Ich hoffe, ich hatte dich richtig verstanden...
Die Benennungen sind unwichtig, du kannst Gefühle aber ruhig benennen, darin liegt ja kein Fehler... der Verstand ist nunmal so, dass er alles benennen und "eintüten" will... er darf das ruhig... Aber im direkten und intensiven durch-fühlen der Gefühle bist du auch im direkteren Erleben dessen, was geschieht. Der Verstand ist sozusagen der "Eintüter" und "Ordner", die Gefühle selbst sind die scheinbare "Realität", und das worin sie auftauchen ist die "Wirklichkeit".
Liebe Grüße,
gabi
____________________________________ ...einfach nur leben...
Zitat von SupryaLiebe Sylvia, wenn Wut oder Angst auftaucht, ist es zunächst mal nur eine Idee, ein Gedanke. Die Geschichte ist nicht wichtig, warum, wieso... Wenn der Gedanke Wut auftaucht, dann erforsche die Wut. Wie fühlt sich Wut an? Woher weisst du, dass es Wut ist? Ist es nur eine Idee, dann verpufft sie ganz schnell. Oder bemerkst du sie in deinem Körper? Wo und wie in deinem Körper spürst du Wut. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Wie fühlst du dich? Was spürst du in deinem Bauch, Magen, Brust, Gesicht, Hände, wie ist die Atmung? Einfach nur wahrnehmen. Du musst es noch nicht einmal benennen. Gehe einfach nur auf Entdeckungsreise, wie wenn du eine Sonde nach innen schickst.Und wenn Gedanken, oder Ideen auftauchen, kehre immer wieder ins Fühlen zurück. Ganz konkret und ohne Geschichte dazu. Die dient nur dazu, dich in deinen Körper zu bringen. Dich ins Hier und Jetzt zu bringen. Peter Schellenbaum hat es das Spürbewusstsein genannt. Wie fühlt es sich an? Was auch immer. Das genügt. Liebe Grüsse Suprya
1000 mal gehört und 1000 mal wieder vergessen....vielleicht bleibts ja einmal hängen .Einfach nur spüren so simpel eigentlich.Aber mein Verstand zieht manchmal solche Shows ab das ich ihm nicht wiederstehen kann..bisher.Najo
Zitat von SupryaLiebe Sylvia, wenn Wut oder Angst auftaucht, ist es zunächst mal nur eine Idee, ein Gedanke. Die Geschichte ist nicht wichtig, warum, wieso... Wenn der Gedanke Wut auftaucht, dann erforsche die Wut. Wie fühlt sich Wut an? Woher weisst du, dass es Wut ist? Ist es nur eine Idee, dann verpufft sie ganz schnell. Oder bemerkst du sie in deinem Körper? Wo und wie in deinem Körper spürst du Wut. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Wie fühlst du dich? Was spürst du in deinem Bauch, Magen, Brust, Gesicht, Hände, wie ist die Atmung? Einfach nur wahrnehmen. Du musst es noch nicht einmal benennen. Gehe einfach nur auf Entdeckungsreise, wie wenn du eine Sonde nach innen schickst.Und wenn Gedanken, oder Ideen auftauchen, kehre immer wieder ins Fühlen zurück. Ganz konkret und ohne Geschichte dazu. Die dient nur dazu, dich in deinen Körper zu bringen. Dich ins Hier und Jetzt zu bringen. Peter Schellenbaum hat es das Spürbewusstsein genannt. Wie fühlt es sich an? Was auch immer. Das genügt. Liebe Grüsse Suprya
1000 mal gehört und 1000 mal wieder vergessen....vielleicht bleibts ja einmal hängen .Einfach nur spüren so simpel eigentlich.Aber mein Verstand zieht manchmal solche Shows ab das ich ihm nicht wiederstehen kann..bisher.Najo
tss tsss...da redet man sich den Mund fusselig... musst halt wiederkommen, dann sag ich´s dir zum 1001sten Mal Schlawiner Suprya
--------------------------------------------- Ich wurde nie gefunden _______________________________________ schau doch mal rein: www.suprya.de supryaworte.blogspot.com
Zitat von SupryaLiebe Sylvia, wenn Wut oder Angst auftaucht, ist es zunächst mal nur eine Idee, ein Gedanke. Die Geschichte ist nicht wichtig, warum, wieso... Wenn der Gedanke Wut auftaucht, dann erforsche die Wut. Wie fühlt sich Wut an? Woher weisst du, dass es Wut ist? Ist es nur eine Idee, dann verpufft sie ganz schnell. Oder bemerkst du sie in deinem Körper? Wo und wie in deinem Körper spürst du Wut. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Wie fühlst du dich? Was spürst du in deinem Bauch, Magen, Brust, Gesicht, Hände, wie ist die Atmung? Einfach nur wahrnehmen. Du musst es noch nicht einmal benennen. Gehe einfach nur auf Entdeckungsreise, wie wenn du eine Sonde nach innen schickst.Und wenn Gedanken, oder Ideen auftauchen, kehre immer wieder ins Fühlen zurück. Ganz konkret und ohne Geschichte dazu. Die dient nur dazu, dich in deinen Körper zu bringen. Dich ins Hier und Jetzt zu bringen. Peter Schellenbaum hat es das Spürbewusstsein genannt. Wie fühlt es sich an? Was auch immer. Das genügt. Liebe Grüsse Suprya
1000 mal gehört und 1000 mal wieder vergessen....vielleicht bleibts ja einmal hängen .Einfach nur spüren so simpel eigentlich.Aber mein Verstand zieht manchmal solche Shows ab das ich ihm nicht wiederstehen kann..bisher.Najo
tss tsss...da redet man sich den Mund fusselig... musst halt wiederkommen, dann sag ich´s dir zum 1001sten Mal Schlawiner Suprya