...mich verunsichtert die Lage bei meiner Arbeitsstelle als Busfahrer.
Zum einen, hab ich immer Bedenken, man könnte mich vielleicht bald entlassen, zum anderen bin ich nie zufrieden mit der Arbeitssituation.
Bei einer Entlassung hätte ich insofern Komlexe, weil dann alle sagen könnten, "ich hab´s gewusst, Der ist nicht lange hier". Aber dann könnte ich Pause machen und Arbeitslosengeld kassieren, solange es noch welches gibt. Wenn denn eine Entlassung in einem halben Jahr anstünde, solange trau ich mir zu durchzuhalten, dann ist die Angst ohne Einkommen da zu stehen, weil das Arbeitsamt nur noch Langzeitarbeitslose zahlen will, und ich jeden Job annehmen müsste.
Wenn ich bleibe ohne inneres zeitliches Limit, dann muss ich unsere beschissene Arbeitszeiteinteilung schlucken. Ich arbeite jeden Tag zu anderen Zeiten und weiss immer erst einen Tag vorher, was am nächsten Tag ist
...hat schonmal einer gesagt:" Nobody will save you from your feelings "....Samarpan. Da muss man nur anhalten können und seine täglichen Nicht-Fühl-Rituale beiseite lassen, und das ist schwierig.
Zitat von Abraham...mich verunsichtert die Lage bei meiner Arbeitsstelle als Busfahrer.
Zum einen, hab ich immer Bedenken, man könnte mich vielleicht bald entlassen, zum anderen bin ich nie zufrieden mit der Arbeitssituation.
Abraham, da schwingt viel Verzweiflung mit in dem was du schreibst...
Kenne dich und deine berufliche Situation ja nicht um was wirklich Hilfreiches zu sagen, ... Deshalb hier nur mal ein paar Gedanken, die so hoch kamen:
Gibt es denn eine andere Möglichkeit, statt zu bleiben oder arbeitslos zu sein?
Wäre es zum Beispiel was für dich bei einem Busunternehmen zu arbeiten, dass 'geregeltere' Arbeitszeiten anbietet? (Ich dachte gerade an Ferienreisen oder so was...)
Magst du deinen Beruf überhaupt? Oder würdest du gerne was ganz anderes machen?