Herz öffnen Gefährde ich mich, wenn ich mein Herz weit öffne?
Wie denkt Ihr. Ich betracht das Thema für mich wie folgt:
Mein Herz ist schon offen und es ist „gefährlich“, wenn ich es bewusst schließe.;-)
Mein Herz ist immer offen, ob ich nun darüber nachdenke oder nicht. Das ist was ich bin, sonst würde ich nicht leben, sonst hätte ich keinen Körper. Das Herz zu öffnen, bedeutet, bewusst den Fokus darauf zu legen, den Fokus darauf legen, dass ich verbunden bin mit dem gesamten Sein. Es ist alles eins. Wenn alles eins ist, bin ich sozusagen eine Spitze des Seins, von der aus die Wahrnehmung geschieht.
Mein Herz öffnen hat nichts mit positiven Gefühlen zu tun, „ach wie schön“, mit dem was gemein hin unter Liebe verstanden wird. Mein Herz öffnen bedeutet mich einzig und allein auf das große Sein auf meine Quelle zu fokussieren, nur darauf und dann begebe ich mich in die Klarheit. Aus dieser Klarheit heraus betrachte ich alles mit einer großen Offenheit. Ich bin verbunden mit der allumfassenden Liebe. Voraussetzung ist, dass ich das durchströmen lassen kann, dass ich auch da jegliche Vorstellung von dem wie das auszusehen hat, wenn mein Herz offen ist, wenn ich verbunden bin, ablege. Alles muss wegfallen, jedes Bild. Nur dann bin ich voll uns ganz verbunden mit der Liebe und die Liebe kann durch mich in vollem Umfang strömen und sicht und spürbar werden.
Ist es „gefährlich“. Was heißt gefährlich? Mein Ego kann schrammen bekommen. Mein Ego kann auch untergehen, aber das, was ich wirklich bin ist ewig und allumfassend. Sich nicht zu öffnen und sich bewusst zu verschließen ist, dass ich mich ausschließlich in der äußeren Welt bewege, in dem für mich spürbaren Getrenntsein vom großen Sein. Tod, Gefahr und andere Teile des Spiels kann ich ganz authentisch wahrnehmen und an mir spüren. Das ändert nichts an der Tatsache, dass ich nach wie vor das große Sein selber bin, dass meine Quelle da ist, dass ich durchströmt bin von bedingungsloser Liebe.
Aber wenn ich mich dafür entscheide, es nicht wahrzunehmen, indem ich dicht mache, wird es bei mir nicht spürbar, dann verfange ich mich in der äußeren Welt und da gelten die Regeln der äußeren Welt. Da gibt es Mythen, Legenden und Glaubenssätze, z. Bsp. der Mythos: Ich öffne mich und jeder kann mich fertig machen. Mein Herz ist offen, ich bin verwundbar, jeder kann mich verletzten, wenn mein Herz offen ist. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Sobald ich in der tiefen bewussten Verbindung mit meiner Quelle, dem allumfassenden Sein bin, bin ich auch fest verankert, indem was wirklich ist und in dem Moment verliert das Spiel seine Krallen, zeigt sein wahres Gesicht, dass der Illusionen und es zeigt auch wer ich wirklich bin. Ich gehe in die Klarheit, in der ich nicht denken muss, sondern in der ich durchströmt werde vom allumfassenden Wissen, von Klarheit, von Liebe, von Licht.
Aus dieser Verbundenheit heraus kann ich dort fest verankert mit der äußeren Welt spielen. Da bin ich Gestalter nicht Opfer und ich gestalte mit Liebe.
Schöner reiner Text, Reiner. Heißt du wirklich so? Es wäre auch ein wahrhaft passende Nickname für dich.
In Antwort auf:Sobald ich in der tiefen bewussten Verbindung mit meiner Quelle, dem allumfassenden Sein bin, bin ich auch fest verankert, ...
Kann das gut nachfühlen, was du schreibst...
Würde es eventuell auch so umschreiben: Das wahre Sein ist nicht verletzbar, und deswegen ist totale Offenheit ungefährlich, sobald sich kein Ego mehr auf dem Thron halten muss... Herz-Offenheit bedeutet Verbundenheit... und die ist einfach Liebe...
(Habe erst gestern abend empfunden, dass die intensivste und erfüllendste Kraft in mir und durch mich spürbar ist im Zustand der absoluten Hingabe. Die tiefste Berührung ist erlebbar, in widerstandsloser Durchlässigkeit für die unpersönlich-persönliche Liebe ...)
Dank Dir, Reiner, für den wunderbaren Text, der mir aus dem Herzen spricht. Wieso tut er das? Weil ich auf der einen Seite vieles genauso erfahre und auf der anderen Seite mich erinnern, wie wichtig das Öffnen und Bewusstwerden des Schließen ist.
Daher lese ich auch gerne Chuck Spezzano, der darauf riesigen Wert und Betonung legt.
Sag mal, Reiner, Du hast / machst doch so viele PING-Übungen. Magst Du die nicht mal hier teilen (oder eine kleine Auswahl)?
In Antwort auf:Mein Herz öffnen bedeutet mich einzig und allein auf das große Sein auf meine Quelle zu fokussieren, nur darauf und dann begebe ich mich in die Klarheit. Aus dieser Klarheit heraus betrachte ich alles mit einer großen Offenheit.
Danke Reiner für den Text, der mich sehr anspricht! ICH bin auf dem Weg dorthin, es ist mein ZIEL!
und du hast die Übung, die es in vielen Varianten gibt, kopiert. Dieses Ziel ist so zu verstehen, als ob ich den Fokus auf meinen rechten Zeh lenke. Das ist der Moment wo er da ist. So verhälr es sich auch mit dem, was wir wirklich sind, bilderlose Stille, Sein. Ich lenke einfach da mein Bewusstsein drauf. Das kann eine Sekunde sein, eine Minute oder 3 Tage. Es gibt da kein Rezept, jedem wie es ihm beliebt.
Derzeit habe ich das Vergnügen zusammen mit meiner Frau den Tag DAMIT zu eröffnen, legen alles ab, die Vorstellungen von Vergangenheit, von Zukunft und auch von dem was in der Gegenwart an Vortellungen auftaucht, sind völlig ledig, vollkommen nackt, sind natürlich und auch das darf wie ein Nachthemd fallen, der Körper, die Seele, der Geist .....
Wir überlassen uns sozusagen vollkommen der reinen Essenz und lassen alles davon druschströmen. (ping. (PING) bedeutet soviel wie Permant Inner Nameless Guidance. Mit unseren Kindern kann ich viel unbekümemrter über (ping) reden, als wenn ich sage sie sollen Inne-sein üben, oder Zen machen oder sich Gott anvertrauen. Das alles kann ich ihnen nicht als Wortwahl kaum zumuten. Um über die Seins-Ausrichtung zu sprechen, wie wir es als Erwachsene eher zufällig erfahren haben, ist ping eine wunderbare alternative für das was ohne Namen ist.
Zitat von Reiner .....Sobald ich in der tiefen bewussten Verbindung mit meiner Quelle, dem allumfassenden Sein bin, bin ich auch fest verankert, indem was wirklich ist und in dem Moment verliert das Spiel seine Krallen, zeigt sein wahres Gesicht, dass der Illusionen und es zeigt auch wer ich wirklich bin. Ich gehe in die Klarheit, in der ich nicht denken muss, sondern in der ich durchströmt werde vom allumfassenden Wissen, von Klarheit, von Liebe, von Licht.
ich habe mich nun doch mal aufgemacht, eine Anleitungen zum Raum des inneren Lächelns auszuführen
Kurzfassung
Ich halte kurz inne und halte den Fokus auf die Klarheit.
Mittlere Fassung
Ich halte inne, atme tief ein und aus, lasse alles los, jede Vorstellung, lasse mich durch alles hindurch fallen, mitten hinein ins Sein. Danke so ist es.
Kann auch nur "ja" zu dem sagen, was du geschrieben hast...
Das Foto auf der pdf-Seite ist sehr schön... hatte ein Ähnliches ursprünglich als Buchcover geplant... Sieht aus, als wäre der Tropfen der Erd-Planet... ist das absichtlich so gemacht?
Wie alt sind denn deine Kinder? Denn Kinder sind ja eigentlich in jungen Jahren ganz von selbst im Selbst... in der Pubertät wirds dann allerdings krass bei vielen...
Liebe Grüße
gabi
____________________________________ ...einfach nur leben...
unsere Kinder sind 11 und 13. Kindern ist die Klarheit zwar bis zu einem gewissen Alter ganz natürlich aber nicht bewusst.
Die Erde als Tropefen ist "bewusst" gewählt und auch die Ansicht. Das witzig ist, dass die Zeitschrift der Spiegel genau dies Bild mit der Erdansicht drei Monate nach meiner Veröffentlichung, dies zu seinem Titelbild kührte. Das Thema war 0 Punkt Energie. Es scheint wohl ganz normal zu sein, dass wir auf dieselbe Symbolik zugreifen.