Das staatliche Religionsamt in der Türkei hat die Bürger vor fernöstlichen Entspannungs- und Meditationstechniken wie Yoga gewarnt.
Es handle sich dabei um «neue Glaubensbewegungen», die auf fernöstlichen Religionen basierten.
Yoga sei eine Art Gottesdienst, die transzendentale Meditation sei reine Geld- und Zeitverschwendung, urteilte das Religionsamt in seiner Monatszeitschrift, wie die türkische Presse am Mittwoch berichtete. Die Techniken seien ein Zeichen für die Einsamkeit des modernen Menschen.
«Missionarstätigkeit»
In der Zeitschrift des Religionsamtes wird das Verhalten von Yoga- und Meditationslehrern als «Missionarstätigkeit» bezeichnet. Der Begriff ist in der Türkei äusserst negativ besetzt.
In der Zeitung «Sabah» wiesen Meditationsexperten und Vertreter von Yoga-Zentren die Vorwürfe zurück. Yoga habe nichts mit Religion zu tun und vertrage sich sehr gut mit dem Islam, sagte ein Yogalehrer.
Das staatliche Religionsamt in der Türkei hat vor allem die Aufgabe, den Islam auf einer staatstreuen Linie zu halten. Die Behörde verwaltet die rund 80'000 Moscheen im Land und bezahlt alle Imame. (sam/sda)
Oder sie haben Angst vor einem weiteren Sitten-Verfall.
Anscheinend rollt ja auf Europa (und damit auch auf die daran angrenzende Türkei) eine Welle der so genannten neuen Stil-Richtung "Stiletto-Yoga" auf uns zu.
Gut, wenn man sich Videos wie das folgende ansieht, kann man verstehen, dass die Vorstellung, es könnte ihnen wie diesem Papp-Karton gehen, gewisse Ängste auslöst.