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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 461 mal aufgerufen
 Fragen/Antworten
Seiten 1 | 2
Suprya

Beiträge: 3.644


16.04.2008 12:55
#11 RE: Suchet die Wahrheit.... Zitat · antworten
Hallo Raggi,
danke für den Link. Interessiert mich auch sehr.
Ich hätte da auch noch eine Frage. Du hast ja eine gute Spürnase, Raggi.
Ich habe bislang nichts gefunden über den Hymnus Christi.

Wir haben den Reigen Jesu zur Osterzeit getanzt mit den Rezitationen aus den Neutestamentlichen Apokryphen. Den Text habe ich zwar, würde aber gerne darüber mehr erfahren.
Hier Auszüge:
Der Text beginnt:

"Ehre sei dir, Vater!
Ehre sei dir, Logos!
Ehre sei dir, Gnade!"

Amen

Ehre sei dir Geist(in)!
Ehre sei dir, Heiliger!
Ehre sei deiner Ehre!"

Amen

(...)

und säter beginnt es:

"Wenn du aber Folge leistest
meinem Reigen,
sieh dich selbst
in mir, dem Redenden,
und wenn du gesehen hast, was ich tue,
schweige über meine Mysterien.
Der/die du tanzt, erkenne,
was ich tue, weil dein ist
dieses Leiden des Menschen,
das ich leiden werde.
Du könntest nämlich überhaupt nicht erkennen,
was du leidest,
wenn ich dir nicht als Logos
vom Vater gesandt worden wäre.
....."

Vielleicht kannst du was finden? Danke dir schon mal.

Suprya

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Ich wurde nie gefunden
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schau doch mal rein: www.suprya.de
supryaworte.blogspot.com

Raggi

Beiträge: 2.058


16.04.2008 16:59
#12 RE: Suchet die Wahrheit.... Zitat · antworten

war doch eine gute Idee, diese Website zu indexieren.
Meine Suche, Suprya, ergibt:

es befindet sich in den Christushymnus aus den Johannesakten
http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/Prayers.html

Gruß, Raggi

Suprya

Beiträge: 3.644


16.04.2008 21:51
#13 RE: Suchet die Wahrheit.... Zitat · antworten

Danke, Raggi, bist ein Schatz! Habe den Text gefunden und viele andere schöne Texte. Werde mir das Buch bestellen.
Habe mal den Reigen Jesu angefügt. Es ist wirklich sehr schön.
Liebe Grüsse
Suprya

(Joh.Act. 94–96) Er befahl uns nun, einen Kreis zu bilden; indem wir einander bei den Händen hielten, trat selber in die Mitte und sagte: »Antwortet mir mit Amen!«

»Ich singe dir Lobpreis!« Er begann also einen Hymnus zu singen und zu sagen: »Ehre sei dir, Vater!«

Und wir bildeten einen Kreis und antworteten ihm mit Amen.

»Ehre sei dir, Wort!

Ehre sei dir, Gnade!« – »Amen«

»Ehre sei dir, der Geist!

Ehre sei dir, Heiliger!

Ehre sei deiner Ehre!« – »Amen«

»Wir loben dich, Vater!

Wir danken dir, Licht,

in dem Finsternis nicht wohnt.« – »Amen«

»Wofür wir aber danken, sage ich:

Gerettet werden will ich,

und retten will ich.« – »Amen«

»Erlöst werden will ich,

und erlösen will ich.« – »Amen«

»Verwundet werden will ich,

und verwunden will ich.« – »Amen«

»Gezeugt werden will ich,

und zeugen will ich.« – »Amen«

»Essen will ich,

und verspeist werden will ich.« – »Amen«

»Hören will ich,

und gehört werden will ich.« – »Amen«

»Gedacht werden will ich,

der ich ganz Denken bin.« – »Amen«

»Gewaschen werden will ich,

und waschen will ich.« – »Amen«

»Die Gnade tanzt.

Flöten will ich,

tanzet alle!« – »Amen«

»Ein Klagelied anheben will ich,

Trauert alle!« – »Amen«

»(Die) eine Achtheit

lobsingt mit uns.« – »Amen«

»Die zwölfte Zahl

tanzt in der Höhe.« – »Amen«

»Dem All

kommt es zu, in der Höhe zu tanzen.« (?) – »Amen«

»Wer nicht tanzt, erkennt nicht,

was sich begibt.« – »Amen«

»Fliehen will ich,

und bleiben will ich.« – »Amen«

»Zurüsten will ich,

und zugerüstet werden will ich.« – »Amen«

»Geeint werden will ich,

und einen will ich.« – »Amen«

»Ein Haus habe ich nicht,

und Häuser habe ich.« – »Amen«

»Eine Stätte habe ich nicht,

und Stätten habe ich.« – »Amen«

»Einen Tempel habe ich nicht,

und Tempel habe ich.« – »Amen«

»Eine Leuchte bin ich dir,

der du mich siehst.« – »Amen«

»Ein Spiegel bin ich dir,

der du mich erkennst.« – »Amen«

»Eine Tür bin ich dir,

*der* du an mir anklopfst.« – »Amen«

»Ein Weg bin ich dir,

*dem* Wanderer.« – »Amen«

»Leiste Folge meinem Reigen,

sieh dich selbst in mir, dem Redenden,

und wenn du gesehen hast, was ich tue, schweige über meine Geheimnisse.

Der du tanzt, erkenne,

was ich tue, weil dein ist

dieses Leiden des Menschen,

das ich leiden muß!

Du könntest nämlich überhaupt nicht

erkennen, was du leidest,

wenn ich dir nicht als Wort

vom Vater gesandt wäre.

Der du sahst, was ich leide,

als Leidenden sahst du (mich),

und als du sahst, bliebst du nicht stehen,

sondern gerietest ganz in Bewegung.

In Bewegung geraten, klug zu Werke zu gehen,

hast du mich als Ruhelage,

ruhe aus in mir.

Wer ich bin, wirst du erkennen

(dann), wenn ich fortgehe.

Wofür man mich jetzt ansieht,

das bin ich nicht;

*was ich bin*, wirst du sehen

(dann), wenn du kommst.

Würdest du das Leiden kennen,

das Nicht–Leiden würdest du haben.

Das Leiden erkenne,

und das Nicht–Leiden wirst du haben!

Was du nicht weißt,

selbst will ich es dich lehren.

Dein Gott bin ich,

nicht (der) des Verräters.

In Einklang befinden will ich mich

mit heiligen Seelen zu mir.

Das Wort der Weisheit erkenne!

Wiederum sage mir:

Ehre sei dir, Vater!

Ehre sei dir, Wort!

Ehre sei dir, heiliger Geist.!« – »Amen«

»Was mich betrifft,

wenn du erkennen willst, was ich war:

Durch das Wort habe ich in allem gescherzt

und bin durchaus nicht zum Scherz geworden.

Ich hüpfte;

du aber begreife das Ganze,

und wenn du es begriffen hast, sage:

›Ehre sei dir, Vater!‹« – »Amen«

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