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Danke, Raggi, bist ein Schatz! Habe den Text gefunden und viele andere schöne Texte. Werde mir das Buch bestellen. Habe mal den Reigen Jesu angefügt. Es ist wirklich sehr schön. Liebe Grüsse Suprya
(Joh.Act. 94–96) Er befahl uns nun, einen Kreis zu bilden; indem wir einander bei den Händen hielten, trat selber in die Mitte und sagte: »Antwortet mir mit Amen!«
»Ich singe dir Lobpreis!« Er begann also einen Hymnus zu singen und zu sagen: »Ehre sei dir, Vater!«
Und wir bildeten einen Kreis und antworteten ihm mit Amen.
»Ehre sei dir, Wort!
Ehre sei dir, Gnade!« – »Amen«
»Ehre sei dir, der Geist!
Ehre sei dir, Heiliger!
Ehre sei deiner Ehre!« – »Amen«
»Wir loben dich, Vater!
Wir danken dir, Licht,
in dem Finsternis nicht wohnt.« – »Amen«
»Wofür wir aber danken, sage ich:
Gerettet werden will ich,
und retten will ich.« – »Amen«
»Erlöst werden will ich,
und erlösen will ich.« – »Amen«
»Verwundet werden will ich,
und verwunden will ich.« – »Amen«
»Gezeugt werden will ich,
und zeugen will ich.« – »Amen«
»Essen will ich,
und verspeist werden will ich.« – »Amen«
»Hören will ich,
und gehört werden will ich.« – »Amen«
»Gedacht werden will ich,
der ich ganz Denken bin.« – »Amen«
»Gewaschen werden will ich,
und waschen will ich.« – »Amen«
»Die Gnade tanzt.
Flöten will ich,
tanzet alle!« – »Amen«
»Ein Klagelied anheben will ich,
Trauert alle!« – »Amen«
»(Die) eine Achtheit
lobsingt mit uns.« – »Amen«
»Die zwölfte Zahl
tanzt in der Höhe.« – »Amen«
»Dem All
kommt es zu, in der Höhe zu tanzen.« (?) – »Amen«
»Wer nicht tanzt, erkennt nicht,
was sich begibt.« – »Amen«
»Fliehen will ich,
und bleiben will ich.« – »Amen«
»Zurüsten will ich,
und zugerüstet werden will ich.« – »Amen«
»Geeint werden will ich,
und einen will ich.« – »Amen«
»Ein Haus habe ich nicht,
und Häuser habe ich.« – »Amen«
»Eine Stätte habe ich nicht,
und Stätten habe ich.« – »Amen«
»Einen Tempel habe ich nicht,
und Tempel habe ich.« – »Amen«
»Eine Leuchte bin ich dir,
der du mich siehst.« – »Amen«
»Ein Spiegel bin ich dir,
der du mich erkennst.« – »Amen«
»Eine Tür bin ich dir,
*der* du an mir anklopfst.« – »Amen«
»Ein Weg bin ich dir,
*dem* Wanderer.« – »Amen«
»Leiste Folge meinem Reigen,
sieh dich selbst in mir, dem Redenden,
und wenn du gesehen hast, was ich tue, schweige über meine Geheimnisse.
Der du tanzt, erkenne,
was ich tue, weil dein ist
dieses Leiden des Menschen,
das ich leiden muß!
Du könntest nämlich überhaupt nicht
erkennen, was du leidest,
wenn ich dir nicht als Wort
vom Vater gesandt wäre.
Der du sahst, was ich leide,
als Leidenden sahst du (mich),
und als du sahst, bliebst du nicht stehen,
sondern gerietest ganz in Bewegung.
In Bewegung geraten, klug zu Werke zu gehen,
hast du mich als Ruhelage,
ruhe aus in mir.
Wer ich bin, wirst du erkennen
(dann), wenn ich fortgehe.
Wofür man mich jetzt ansieht,
das bin ich nicht;
*was ich bin*, wirst du sehen
(dann), wenn du kommst.
Würdest du das Leiden kennen,
das Nicht–Leiden würdest du haben.
Das Leiden erkenne,
und das Nicht–Leiden wirst du haben!
Was du nicht weißt,
selbst will ich es dich lehren.
Dein Gott bin ich,
nicht (der) des Verräters.
In Einklang befinden will ich mich
mit heiligen Seelen zu mir.
Das Wort der Weisheit erkenne!
Wiederum sage mir:
Ehre sei dir, Vater!
Ehre sei dir, Wort!
Ehre sei dir, heiliger Geist.!« – »Amen«
»Was mich betrifft,
wenn du erkennen willst, was ich war:
Durch das Wort habe ich in allem gescherzt
und bin durchaus nicht zum Scherz geworden.
Ich hüpfte;
du aber begreife das Ganze,
und wenn du es begriffen hast, sage:
›Ehre sei dir, Vater!‹« – »Amen«
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