Wollte nur mal indirekt daraufhin weisen, dass Advaita-Vedanta nicht zufällig in Negation als Nicht-Dualität und nicht als Einssein/Einheit bezeichnet wird. Dort wo Eins ist sind automatisch sofort auch Viele.
Ich beziehe das immer gerne auf den Verstand. Getrennetes Denken=Denken mit dem Verstand=Dualität Einssein=Verstand ist heruntergefahren und still, Denken ist nicht mehr individuell, das Herz "denkt", Gedanken kommen aus der Einheit. Liebe Grüße Matthias
Zitat von maddy Ich beziehe das immer gerne auf den Verstand. Getrennetes Denken=Denken mit dem Verstand=Dualität Einssein=Verstand ist heruntergefahren und still,
ja, genau.
Zitat von maddyDenken ist nicht mehr individuell, das Herz "denkt", Gedanken kommen aus der Einheit. Liebe Grüße Matthias
Ich denke, letztlich kommen alle Gedanken aus der Einheit, sind ja sozusagen in ihr enthalten. Qualitative Unterschiede würd ich nicht machen... das ist nämlich eine Falle des Intellekts, zu behaupten, es gäbe gute und schlechte Gedanken, Gedanken aus der Individualität und aus der Einheit... Gedanken sind einfach Gedanken - egal welche.
Liebe Grüße,
gabi
____________________________________ ...einfach nur leben...
Folgenden Text fand ich bei einer Buchbesprechung von "Ein Kurs in Wundern", da hatte ich gerade interessehalber gestöbert...
Wahre Liebe (=GOTT) kennt keinen Widerstand. Denn wahre Liebe ist die Erkenntnis das Alles was existiert (=GOTT) ein Ganzes ist. Gutes (=Annahme) und Schlechtes (=Widerstand) sind lediglich (relative = duale) 2 Seiten derselben (absoluten = singularen) Medaille, derselben Ganzheit. Wer sich in seinem Denken auf der Suche nach dem Guten macht, muss es unweigerlich vom Schlechten trennen. Durch diese Trennung aber erzeugt man Dualität, erzeugt man eine komplett eigene, vollkommen real erscheinende Realität (Advaita Vedanta nennt sie "Maya").
Da hast du was sehr bedeutendes angesprochen, der Widerstand, durch Aufgabe des Widerstandes kommt man unweigerlich zum Sein. Tolle nannte es mal als einen der grössten Schlüssel zum Universum...(sinngemäss).
Ja, E. Tolle sagt (auch sinngemäß), dass manche Menschen sich bewusst und kompromisslos in vorhandene äußerliche Grenzen begeben und sich dadurch über ihre innerlichen Grenzen erhoben haben. Das ist das, was uns die Grenzen lehren wollen. Dafür sind sie da.
Das Aufgeben oder dieses sich widerstandslose Fügen in das, was im Moment ist, ist wirklich eine Erfahrung. Frieden schließen mit dem Augenblick nennt es Tolle glaub ich. Das beinhaltet jenes Urvertrauen, dass es immer genau so richtig ist, wie es gerade ist.
Zitat von HenrikIst schon klar, Gabi. Wollte nur mal indirekt daraufhin weisen, dass Advaita-Vedanta nicht zufällig in Negation als Nicht-Dualität und nicht als Einssein/Einheit bezeichnet wird. Dort wo Eins ist sind automatisch sofort auch Viele. Henrik
Hallo Henrik
Ja, aber die Eins sollte schon stehen bleiben…auch wenn es ein Nullsummenspiel ist. Wenn Du etwas anderes wärst als das Alles, dann wäre alles nicht Eins. Dann gäbe es Zwei.
Es heisst ja bei Advaita-Vedanta auch: Das Eine ohne das Zweite!